Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Grizzlys wollen ein CHL-Wunder

Eishockey Grizzlys wollen ein CHL-Wunder

Wolfsburg. Schaffen die Grizzlys das CHL-Wunder von Zürich? Um ins Achtelfinale der Champions League zu kommen, braucht der deutsche Eishockey-Vizemeister am Dienstag einen klaren Erfolg bei den ZSC Lions.

Voriger Artikel
Grizzlys 3:4 n. V. gegen Düsseldorf
Nächster Artikel
Grizzlys schaffen Wunder nicht: Europa-Aus nach 2:5 in Zürich

Chancen nutzen, aber hinten gut stehen: Lubor Dibelka und die Grizzlys müssen am Dienstag im Rückspiel in Zürich (l. Torwart Lukas Flüeler) ein 1:4 wettmachen, wenn sie in der Champions League weiterspielen wollen.

Quelle: Britta Schulze

„Möglich ist das“, sagt Manager Charly Fliegauf, weiß aber auch: „Für uns ist es noch mal eine schwere Woche, vielleicht können wir danach durchschnaufen.“ Am Dienstag (19.45 Uhr) müssten die Grizzlys ein 1:4 aus dem Hinspiel aufholen.

Die Schweizer sind schon wieder gut. Im Vorjahr hatten sie die Hauptrunde gewonnen, waren aber in den Play-Offs sofort raus. Nun sind sie mit dem EV Zug punktgleich Spitzenreiter im Nachbarland. Physisch stark und effizient hatten sie sich im Hinspiel in Wolfsburg vorgestellt. Gegenüber der Heimniederlage am Sonntag gegen Düsseldorf müssen die Grizzlys einiges verbessern. Alle Spieler müssten ihr Potenzial abrufen; die Gegentorquote muss runter, die Chancenverwertung passen.

Außer gegen Düsseldorf und im Hinspiel gegen Zürich war die Chancenverwertung der Grizzlys tendenziell okay. Hinten passierten zu viele leichte Fehler. Gegen Düsseldorf sah Robbie Bina in seinem zweiten DEL-Saisonspiel nach Knieprellung bei den Gegentoren drei und vier nicht gut aus. Das wird den Routinier selbst am meisten wurmen. Auch auf ihn wird es am Mittwoch ankommen. Denn normalerweise ist er ein stabilisierender Faktor. In der Offensive war er es mit einer Vorlage und einem Tor in zwei Partien gleich wieder. Bina sagte: „Ich habe mich auf dem Eis ziemlich gut gefühlt. Aus defensiver Sicht waren es natürlich zu viele Gegentore, auch für mich selbst. Von der körperlichen Verfassung her bin ich aber voll in Form.“

Verteidiger Alexander Dotzler fehlt, die muskuläre Verletzung aus dem Spiel gegen Düsseldorf wurde am Montag bestätigt. Er wird, so ließen die Grizzlys verlauten, mehrere Wochen fehlen. „Die Mannschaft wird jetzt beißen müssen“, so Fliegauf.

Am Freitag (19.30 Uhr) kommt dann Schwenningen zu einem DEL-Verfolgerduell zum Dritten in die Eis-Arena, am Sonntag müssen die Grizzlys zum unangefochtenen Spitzenreiter Kölner Haie - dem dann achten Spiel binnen 17 Tagen.

Am Montag hatten sie auch volles Programm. Morgens war Training, dann wurde die neue VW-Autoflotte in der Autostadt abgeholt und am Abend stand nach dem gemeinsamen Abendessen der Flug von Hannover nach Zürich an.

rau/jsc

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg