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Grizzlys wollen Druck gegen Nürnberg erhöhen

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Grizzlys wollen Druck gegen Nürnberg erhöhen

Schulterschluss zwischen Wolfsburgs Top-Profis: Auch Manager Klaus Allofs vom benachbarten Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg schwenkt vor dem zweiten Halbfinal-Duell der Wolfsburger Eishockey-Profis (Freitag, 19.30 Uhr) bei den Nürnberg Ice Tigers den Grizzlys-Schal.

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Schulterschluss: Auch VfL-Manager Klaus Allofs drückt den Grizzlys im Halbfinale die Daumen. Am Freitag gastieren Mark Voakes (l.) und Co. in Nürnberg.

Quelle: Photowerk (gg)/Grizzlys

Allofs macht mit im Rahmen einer Kampagne der Grizzlys - und das aus vollem Herzen. Denn die Profis beider Klubs respektieren sich, alle sind gern beim Konkurrenten Zuschauer. Mal abgesehen davon, dass beide immer wieder erklären sollen, warum sie denn in einem der kleinsten Standorte nicht immer das Stadion voll haben. Dagegen stellen sie sportliche Leistung. Die Grizzlys dürfen vom Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft träumen, der VfL spielt nächste Woche gegen Real Madrid in der Champions League. Das ist Sport-Wolfsburg.

Am Freitag wollen die Grizzlys in Nürnberg den zweiten Sieg in der Serie landen. Die Klubführung mahnt nach dem 6:2 zum Start dazu, auf dem Teppich zu bleiben. Manager Charly Fliegauf: „So deutlich wie das Ergebnis war das Spiel nicht. Es war nicht unsere beste Partie, wir haben Fehler gemacht.“

Sollten sich die Grizzlys am Freitag auf dem Startsieg ausruhen, wird es brenzlig. Der Manager: „Nürnberg wird noch mehr versuchen, seine Physis ins Spiel zu bringen.“ Aber, so fügt er mit einem Schmunzeln hinzu: „Sie müssen uns auch erwischen.“ Was er damit meint: Nürnberg tut sich schwer, die Wolfsburger zu stoppen, wenn die Gas geben, kann sich dann oft nur mit Fouls helfen. Und in Überzahl (vier von sechs Powerplay-Toren markierte Wolfsburg in den vergangenen beiden Partien) funkt es wieder.

Der Plan der Grizzlys ist klar: Sie wollen mit einem weiteren Erfolg den Druck auf Nürnberg erhöhen. Der Manager über den Weg zur Planerfüllung: „Wir müssen unsere Beine bewegen, das ist das A und O, dann tut sich Nürnberg schwer.“

Die Spieler scheinen zu wissen, was auf sie zukommt. Stürmer Gerrit Fauser: „Am Ende des ersten Spiels wollten sie uns für das nächste Spiel provozieren. Wir haben uns aber bisher immer gut rausgehalten. Es ist wichtig, dass wir das beibehalten.“ Verteidiger Armin Wurm: „Wir dürfen unsere Konzentration nicht wegen irgendwelcher Nebenkriegsschauplätze verlieren.“ Fliegauf hört‘s gern: „Unsere Disziplin muss in Nürnberg ähnlich gut sein, wenn nicht noch besser als in Spiel eins.“

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