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Grizzlys vor Wochenende der Wahrheit

Eishockey: Zwei Heimspiele in Wolfsburg Grizzlys vor Wochenende der Wahrheit

Wolfsburg. Erst in vier Wochen beginnen die Play-Offs im Eishockey-Oberhaus - doch für die Grizzlys sind sie jetzt schon. Das Wochenende wird mit einem Heimspiel-Doppelpack ein Wochenende der Wahrheit. Wolfsburg könnte Platz sechs wieder sicherer machen. Oder es wird ganz, ganz eng mit der direkten Viertelfinal-Quali.

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Mit Schmackes draufhalten: Die Grizzlys (hier Brent Aubin) spielten zuletzt viermal in Serie erfolglos - auch, weil sie vorn oft zu drucklos agierten.

Quelle: Tim Schulze Wolfsburg

Manager Charly Fliegauf warnt: „So wie zuletzt wird das nichts, wir müssen überall was draufpacken.“

Torwartleistung, Defensivleistung, Zug zum Tor, Abschluss, Disziplin, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen - überall war zuletzt Luft nach oben. Vier Niederlagen in Folge, zuletzt mehrere extrem schwache Leistungen: Trotzdem, so weiß auch der Manager, „ist es Kritik auf hohem Niveau.“ Jedoch gelte auch: „Wir wollen da drin bleiben, wo wir sind.“ Drin bleiben heißt: unter den ersten Sechs, direkt ins Viertelfinale. Als Siebter hat Ingolstadt den Rückstand von 14 Punkten binnen sechs Partien auf sechs Punkte verkürzt. Ingolstadt kommt am Freitag (19.30 Uhr). Am Sonntag (14 Uhr) gastieren die Eisbären Berlin in der Eis-Arena. Weit über 3000 Fans werden kommen. Berlin ist als Zehnter inzwischen schon unter Druck der Düsseldorfer EG, das Verpassen der Pre-Play-Offs ist keine Utopie mehr.

Die Pre-Play-Offs will Wolfsburg vermeiden. Verletzungspech, daraus resultierende stete Umstellungen, die auch das Powerplay schwächen, sind Fakt, aber nicht zu ändern. Fliegauf, selbst Ex-Profi, weiß: „Natürlich vermissen wir durch die Ausfälle Qualität. Es gilt aber, nicht um Mitleid zu heischen und nicht in Selbstmitleid zu verfallen. Denn dann spielt man auch so.“ Wichtig sei: „Die Situation, die Lage nicht zu akzeptieren. Jeder sollte sich darauf besinnen, was seine Rolle ist, wofür er hier ist - und dann die Ärmel hochkrempeln, auf die kommenden vier Wochen fokussieren, auf das, was wir uns aufgebaut haben. Die Führungsspieler müssen voran gehen.“

Das Spiel am Sonntag in Düsseldorf sei dabei ein Mosaikstein gewesen. Trotz der Niederlage sei da „schon einiges besser als zuvor“ gewesen. Jetzt warte eine „ganz wichtige Woche“ - Play-Offs vor den Play-Offs.

von Jürgen Braun

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