Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 11 ° Regen

Navigation:
Grizzlys ohne Voakes nach Augsburg

Eishockey: Wolfsburgs Topskorer muss pausieren Grizzlys ohne Voakes nach Augsburg

Eigentlich hatte er die Devise ausgegeben, nicht über das Thema Ausfälle zu reden,damit es sich nicht im Kopf festsetzt, es nicht als Ausrede herangezogen wird. Jetzt hat Pavel Gross, Trainer der Grizzlys Wolfsburg, seine Haltung geändert, beklagt die Situation. Mit Recht. Denn dass es noch nicht rund läuft beim Wolfsburger Eishockey-Erstligisten, ist durchaus dem Lazarett geschuldet. Am Donnerstag (19.30 Uhr) müssen die Grizzlys zum DEL-Spiel in Augsburg ran. Center Mark Voakes, der gegen Salzburg früh ausgeschieden war, blieb daheim.

Voriger Artikel
Red Bull nimmt die Grizzlys auf die Hörner
Nächster Artikel
Später Doppelschlag rettetGrizzlys einen verdienten Punkt

Das macht Sorgen: Wolfsburgs Top-Skorer Mark Voakes fuhr nicht mit nach Augsburg.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Die Grizzlys selbst gaben sich geheimnisvoll, teilten auf ihrer Homepage nicht einmal diesen Fakt mit. „Der Topskorer (sieben Punkte) könnte eine Gehirnerschütterung haben. Wir müssen bei ‚Voakesy‘ schauen, wie sich das Ganze entwickelt“, wurde Gross immerhin zitiert. Ansonsten wurde aufgezählt, wer im vorangegangenen Spiel gefehlt hatte, aber nicht, wer in den Bus geklettert ist. Dass Jimmy Sharrow (Fingerbruch), Fabio Pfohl (Adduktorenverletzung) und Marcel Ohmann (eingeklemmter Nerv) zurückkehren, ist wegen ihres teils gigantischen Trainingsrückstandes ausgeschlossen. Bei Verteidiger Alex Roach (fiel am vergangenen Freitag aus) und Torjäger Kris Foucault (Oberkörperverletzung) darf zumindest gehofft werden. Für Foucault, der gegen Krefeld ausgestiegen war, deutete Manager Charly Fliegauf immerhin an, dass er am Sonntag (14 Uhr) gegen Schwenningen wieder ein Thema sein könnte.

„Wir haben derzeit einen kleinen Kader, der viele Spiele in den Beinen hat. Einige sind erst nach langen Verletzungen zurückgekehrt. Andere Klubs können das sicher besser kompensieren. Fakt ist, dass wir uns in einer nicht sehr komfortablen Situation befinden“, wird Trainer Gross auf der Grizzlys-Homepage zitiert.

Nach dem 4:5 gegen Salzburg, als die Grizzlys Herz gezeigt hatten, aber mit dem vorhandenen Personal nicht stark genug waren, forderte er: „Wir müssen die Spieler, die fehlen, durch den Extra-Schritt ersetzen!“ Positiv war gegen Salzburg, das fand Stürmer Alexander Weiß: „Wir haben gezeigt, dass wir Tore schießen können.“ In der Tat hatten die Grizzlys den zuvor öfter vermissten Biss vor des Gegners Tor gezeigt.

Entscheidend gegen Augsburg könnte auch werden, ob der Rumpfkader eine homogene Leistung abruft. Gegen Salzburg spielten einige Akteure, etwa der zuvor mehrfach blasse Gerrit Fauser, auf hohem Level, andere hingegen blieben unter dem, was sie zeigen müssten. Normalerweise hätte der Coach schon Spieler getauscht, doch ihm sind die Hände gebunden.

Von Jürgen Braun

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.