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Grizzlys nervenstark vor dem Knaller gegen Ingolstadt

Eishockey: Schlüsselspiel am Freitag Grizzlys nervenstark vor dem Knaller gegen Ingolstadt

Wolfsburg. Schlüsselspiel - dieser Begriff reicht nicht für das Eishockey-Heimspiel der Grizzlys am Freitag (19.30 Uhr) gegen Ingolstadt. Es ist ein Neun-Punkte-Spiel!

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Wann dürfen die Grizzlys wieder drei Punkte bejubeln? Das letzte Mal durfte Wolfsburg das in Ingolstadt. Am Freitag kommen den Donaustädter nach Wolfsburg - und für Tyler Haskins und Co. geht es um mehr als nur drei Punkte.

Quelle: Boris Baschin (2)

Neun-Punkte-Spiel gibt‘s gar nicht? Doch! Um drei Punkte für die Tabelle geht es - logisch. Da die Grizzlys aber sechs Punkte vor dem wohl einzigen Gegner liegen, der ihnen die direkte Viertelfinal-Quali noch streitig machen kann, heißt es: danach sind drei Punkte Abstand möglich. Aber auch neun. Ein glatter Sieg würde Wolfsburgs Abstand um sechs Zähler erhöhen. Weil die Grizzlys auf Talfahrt sind, viermal in Folge verloren und seit sechs Spielen nicht mehr voll gepunktet haben, wäre ein Erfolg am Freitag ein Sieg für den Kopf, drei Punkte fürs Selbstbewusstsein. Macht neun.

Nervös sind die Wolfsburger nicht. „Die Situation ist für uns nicht unbekannt“, sagt Kapitän Tyler Haskins. Praktisch in jeder Saison hatten die Grizzlys eine schlechte Phase. Selten allerdings so spät. Stets blieben sie ruhig, rissen das Ruder herum. Coach Pavel Gross, der mit seinen Schützlingen am Dienstag im Training viel an Intensität und Handlungsschnelligkeit arbeitete, ist ruhig: „Die Play-Offs sind in der Kabine nie ein Thema. Nur das nächste Spiel.“ Er sagt: „Wir haben in den vergangenen beiden Partien schon einiges besser gemacht.“ Gegen Schwenningen habe die defensive Haltung wieder gepasst, beim 0:2 in Düsseldorf fehlten nur Treffer. „Mehr Zug zum Tor, stärkeres Powerplay, schießen, wenn die Gelegenheit da ist“, das müsse sich verbessern. Die Personaldecke, das betont der erfahrene Coach erneut, spiele nicht die Rolle: „Wir haben auch schon mit nur drei Sturmformationen Tempo gehen und unser Spiel spielen können.“ Es komme darauf an, dass jeder in seiner Rolle alles gibt, „dass wir in allen Bereichen mehr bieten als zuletzt“.

Was mit dünner Personaldecke geht, bewiesen zuletzt die Iserlohn Roosters, die aus Wolfsburg einen Punkt entführten, Krefeld zerlegten und in Düsseldorf nur 4:5 verloren, obwohl sie da nur mit vier Verteidigern und elf Stürmern antreten konnten. Wolfsburgs letzter glatter Sieg gelang übrigens - in Ingolstadt. Saisonbilanz: Drei Spiele, neun Punkte.

Eine Nachricht, die auch in der Mannschaft für gute Laune sorgen dürfte: der beliebte Eis-Arena-Caterer Nafi Öztan, der auch die Spieler versorgt, hat seinen Vertrag für die Arena-Gastronomie und die VIP-Raum-Bewirtung verlängert.

von Jürgen Braun

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