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Grizzlys müssen Fluch besiegen

Eishockey – Finalspiel 3: Am Donnerstag ist verlieren verboten Grizzlys müssen Fluch besiegen

Können die Grizzlys ihren Finalfluch besiegen? Am Donnerstag (19.30 Uhr) müssen sie, ansonsten können sie auch im dritten Anlauf in einer Finalserie um die deutsche Eishockey-Meisterschaft den Titel praktisch abhaken - und hätten ein trauriges Jubiläum. Eine Pleite beim EHC München wäre die zehnte Niederlage im zehnten Finalspiel.

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München verteidigte den Sieg in Wolfsburg mit Mann und Maus: Am Donnerstag brauchen Tyler Haskins (orangefarbenes Trikot) und die Grizzlys einen Sieg beim amtierenden Meister, sonst ist ihr Traum vom Titel praktisch vorbei.

Quelle: CITYPRESS24

Wolfsburg/München. Das Verrückte an diesem Fluch: Jeder DEL-Finalist, der mindestens zweimal eine Finalrunde erreicht hat, hat wenigstens ein Spiel gewonnen. Nur die Grizzlys bekommen es nicht hin. 0:3 hieß es in der Finalserie 2011 gegen die Eisbären Berlin, 0:4 in der Vorsaison gegen München. Am Donnerstag ist verlieren verboten. Den 0:2-Serien-Rückstand aufzuholen, wird jetzt schon schwer genug, ein 0:3 umzubiegen, ist praktisch unmöglich. In der DEL hat es noch kein Team geschafft. Mutmacher: Ingolstadt holte sich 2015 den Titel - nach 0:2-Serien-Rückstand gegen die Kölner Haie.

Die Grizzlys geben nicht auf. „Man muss vier Spiele gewinnen“, sagt Kapitän Tyler Haskins, wie etliche andere bei allen Finalpleiten dabei, kämpferisch. „Wir müssen das Vorherige vergessen und in München besser spielen.“ Man habe für zehn Minuten den „Fuß vom Gas genommen“, so Haskins, das habe München ausgenutzt. Das unterirdische Powerplay hatte die Grizzlys zusätzlich runtergezogen.

Coach Pavel Gross blieb nicht viel Zeit, sein Team wieder aufzurichten. Und genau das ist vor Spiel 3 vielleicht das Wichtigste, denn, so der Coach: „Die Jungs haben gekämpft.“ Eine kleines Nachlassen habe München ausgenutzt. „Wir müssen die mentale Stärke haben“, wünscht sich der Trainer. Auffällig: In wichtigen Spielen büßten die Grizzlys oft teils deutliche Führungen ein. Gegen den Titelverteidiger hatte man im Vorjahr in Spiel 2 auch 2:0 geführt und verloren. Gegen Nürnberg im Halbfinale geriet zweimal ein 3:0 in Gefahr, die Spiele wurden aber gewonnen. München sei zwar ein Top-Team, aber man könne es schlagen, so der Trainer, „das haben wir am Ende gesehen“. In den Schlussminuten hatte Wolfsburg am Dienstag noch Power genug, München an die Wand zu drücken, traf aber nicht.

Am Mittwoch flogen die Grizzlys von Waggum aus gen Quartier in Ingolstadt. Haskins: „Das ist natürlich klasse. Die Organisation gibt uns die besten Chancen, zu gewinnen.“ Verteidiger Robbie Bina: „Es ist schon etwas besser als so lange im Bus zu sitzen - hoffentlich können wir daraus unseren Vorteil ziehen.“

von Jürgen Braun und Yannik Haustein

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