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Grizzlys im Formtief: Kein Tor in Augsburg

Eishockey – DEL: Dritte Niederlage binnen vier Partien Grizzlys im Formtief: Kein Tor in Augsburg

Augsburg. Der Lauf ist vorbei! Wolfsburgs Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg kassierte am Dienstag vor 4150 Zuschauern die dritte Pleite binnen vier Partien, blieb beim 0:3 (0:1, 0:1, 0:1) in Augsburg erstmals in dieser Spielzeit ohne Treffer. Und das, nachdem man erst am Freitag in eigener Halle gegen den gleichen Gegner mit 1:2 verloren hatte.

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Die Grizzlys stürzen: Für Brent Aubin (v.), Mark Voakes und ihr Team setzte es am Dienstag ein 0:3 in Augsburg – die dritte Niederlage binnen vier Partien.

Quelle: Imago

Wie schnell kriegen die Grizzlys jetzt die Kurve? Am Freitag kommt Meisterschaftsaspirant Köln, am Sonntag geht es zu den physisch starken Nürnbergern, die am Dienstag an den Grizzlys vorbeizogen.

Das Team von Pavel Gross muss sich in allen Belangen steigern. Es fehlt an Zug zum Tor, im Abschluss werden falsche Entscheidungen getroffen. Und manchmal fehlt ein wenig Glück. Enttäuschend am Dienstag: Ein Lerneffekt aus dem Freitag-Spiel war nicht zu erkennen. Streckenweise wirkten die Grizzlys gar eingeschüchtert von Augsburgs Körpereinsatz, sie blieben wie schon am Freitag relativ drucklos.

Augsburg hatte zudem das Glück des Tüchtigen - Sebastian Vogl ließ das 0:1 durchrutschen, wobei die Situation zwingend gespielt war. Beim 0:2 war die Defensive praktisch gar nicht da. Vor dem Tor stand Schütze Gabe Guentzel völlig frei. Augsburg verdiente sich die Führung durch hohen Einsatz, wirkte sehr zwingend, wenn man mal etwas länger in Wolfsburgs Zone auftauchte.

Die Grizzlys hatten Glück, dass Vogl seinen Patzer später einige Male wieder wettmachte. Zwei Gegentore sind nicht viel, doch wie schon am Freitag war Wolfsburg - wenn mal was ging - etwas zu harmlos, schloss nicht gut genug ab. Obendrein machte Benjamin Meisner im Panther-Tor für die verletzte Nummer 1 Jonathan Boutin ein starkes Spiel und holte seinen ersten DEL-Shut-Out.

Brent Aubin, Mark Voakes, Alexander Weiß und Sebastian Furchner hatten einige gute Gelegenheiten für die Gäste. Diese Spieler waren zu sehen. Von den designierten Leistungsträgern blieb Kris Foucault blass, Stephen Dixon dürfte langsam mehr zeigen, Gerrit Fauser sucht weiter seine Vorjahresform.

So kamen die Grizzlys auch im letzten Drittel nicht in die Gänge, hatten noch Glück, dass ein Treffer von Michael Davies nicht zählte - Schiri Willi Schimm hatte zu früh abgepfiffen. Das 3:0 fiel später noch ins leere Netz. Stürmer Fausers Analyse ist ein Warnsignal: „Augsburg hat mehr Zweikämpfe gewonnen. Sie haben es in beiden Spielen mehr gewollt.“

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