Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Grizzlys gewinnen 4:3 nach Verlängerung in Krefeld

Eishockey – DEL Grizzlys gewinnen 4:3 nach Verlängerung in Krefeld

Krefeld. Stark! Mit dem schweren Champions-League-Spiel vom Dienstag (1:4 gegen Zürich) in den Knochen landete Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg am Freitag den dritten DEL-Sieg in Folge. Das 4:3 (2:2, 0:1, 1:0) nach Verlängerung bei den Krefeld Pinguinen war zugleich der vierte Auswärtssieg in Serie.

Voriger Artikel
Extra-Kick in Krefeld? Riefers kommt in Fahrt
Nächster Artikel
Grizzlys 3:4 n. V. gegen Düsseldorf

Bann gebrochen: Alexander Weiß schießt sein erstes DEL-Tor für die Grizzlys zum 1:1 in Krefeld. Und am Ende gewann Wolfsburg beim Angstgegner mit 4:3 n. V.

Quelle: cp24

Brent Aubin (2), Alexander Weiß und Sebastian Furchner trafen.

Zuvor gab es nur fünf Siege in 22 Auftritten in Krefeld - und die Pinguine behagten den Grizzlys erneut nicht. Bis Wolfsburg noch einen Weg fand.

In einem erst mal wilden Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten legten die Gastgeber vor - die Grizzlys ließen sich auskontern, Müller markierte das 1:0. Die Gäste, für die Verteidiger Robbie Bina nach langer Verletzungspause sein erstes DEL-Spiel der Saison bestritt, glichen im Powerplay aus. Der Torschütze Weiß war danach spürbar beflügelt - es war der erste DEL-Saisontreffer des Zugangs. Da sah es ganz gut aus, doch viel zu billig fing sich das Team von Trainer Pavel Gross das 1:2. Mike Mieszkowski fuhr einfach mal durch, schickte den Puck an die Bande, jagte den Abpraller ungestört ins Tor. Wolfsburgs Rückwärtsbewegung hatte nicht hingehauen. Die Grizzlys blieben unbeeindruckt, glichen wieder aus.

Es folgte eine Schlüsselszene: Daniel Pietta (91 Kilo) checkte Jeremy Dehner (79 Kilo) völlig unnötig von hinten in die Bande. Dehner musste ein Cut an der Nase genäht werden, er konnte aber weiterspielen. Pietta kassierte eine Fünf-Minuten-Strafe samt Ausschluss. Aber: Aus dieser Dauerüberzahl, in der man die Weichen hätte auf Sieg stellen können, machte Wolfsburg gar nichts. Der Großteil dieser Strafzeit lag im zweiten Drittel, das in der Folge kaum Höhepunkte bot. Weiß und Mark Voakes scheiterten kurz vor der Pause an Patrick Galbraith im Krefelder Tor. Auf der anderen Seite aber spielte sich Krefeld einmal ums Tor rum, dann zog Klubertanz trocken und hart ab - und der Angstgegner lag auch ohne seinen Top-Spieler Pietta wieder vorn.

Wolfsburg steckte nicht auf. Ähnlich wie im Testspiel gegen die Pinguine in Olten glich der Vizemeister spät aus - und gewann noch in der Verlängerung. Aubin staubte nach Foucaults Rückhandschlenzer ab. Etwas glücklich war‘s. Der Matchwinner urteilte nach dem Erfolg gegen das neue Schlusslicht: „Ein wichtiger Sieg, aber unser bestes Eishockey war das nicht, wir haben nicht so gespielt, wie wir wollten.“

Wolfsburg hat sich jetzt in der oberen Tabellenhälfte festgebissen, kann die Position am Sonntag (14 Uhr) gegen die Düsseldorfer EG in eigener Halle ausbauen.

rau

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg