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Grizzlys gewinnen 4:1 gegen ihre Lieblingstiger

Eishockey – DEL: Straubing unterliegt in Wolfsburg Grizzlys gewinnen 4:1 gegen ihre Lieblingstiger

Der Negativlauf ist gestoppt. Nach drei Niederlagen in Folge bezwangen die Grizzlys am Mittwoch die Straubing Tigers mit 4:1 (2:0, 1:0, 1:1). Vor 2100 Zuschauern schaffte Wolfsburgs Eishockey-Erstligist seinen fünften Heimsieg der Saison. Christoph Höhenleitner (2), Gerrit Fauser und Robbie Bina trafen gegen die Lieblingstiger.

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Und zack: Während die Straubinger noch reagieren, weiß es Christoph Höhenleitner schon, wo der Puck ist. Er hat ihn schließlich nach Vorlage von Jimmy Sharrow (l.) Vorlage zum 1:0 reingeschossen. Höhenleitner legte später sogar zur Freude der Fans noch nach beim 4:1 gegen Straubing.

Quelle: Tim Schulze

Wolfsburg. Keine Mannschaft hat eine schlechtere Bilanz in Wolfsburg, die Grizzlys hatten schon 16 von 20 Spielen in eigener Halle gegen die Niederbayern gewonnen, dazu in den vergangenen zehn Partien immer gegen sie gepunktet. Nach kurzem Druck am Anfang erwiesen sich die Tigers in der Folge erneut als plüschig - bis auf die Boxeinlage zu Beginn des zweiten Drittels zwischen Mike Cornell und Björn Krupp, die remis endete.

Positiv bei den Grizzlys: Diesmal stimmte die Konstanz fast über die gesamte Spielzeit. Nur in der Anfangsphase hatte es noch gehakt, danach waren die Gastgeber dominant. Erfreulich auch: In Unterzahl ließ das Team von Trainer Pavel Gross nichts anbrennen, war zudem stark am Bullypunkt. Und: Während die Topskorer weiterhin etwas glücklos sind, findet sich Hilfe. Die Formation um Stephen Dixon wird zunehmend auffälliger. Und Höhenleitner hatte am Mittwoch einen Torjägeranfall, nutzte gute Zuspiele eiskalt, verdreifachte seine Saisonausbeute.

Die Straubing Tigers, die Niederlage Nummer 4 am Stück kassierten, taugen allerdings für Wolfsburgs Formkurve nur bedingt als Gradmesser. Fürs Selbstvertrauen und den Kopf waren Vorstellung und Sieg aber gut, auch wenn in Sachen Passgenauigkeit und Defensivsicherheit weiterhin Luft nach oben ist. Genau wie im Powerplay. Jedoch war sowohl in Überzahl als auch im Spiel fünf gegen fünf zu sehen, dass der Vizemeister wieder härter direkt vor dem Tor arbeitet. Fausers Treffer im Fallen war der sichtbare Beweis.

„Es war wichtig, dass wir diese drei Punkte geholt haben“, freute sich Höhenleitner. Nach der Niederlagenserie „wollten wir ein gutes Spiel machen und das ist uns im ersten Drittel gelungen, danach war es durch die vielen Strafen zerfahren.“ Stürmer Brent Aubin brachte es auf den Punkt: „Es war nicht schön, aber wir haben gewonnen.“

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