Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Grizzlys gewinnen 2:1 gegen Schwenningen - Zweiter!

Eishockey – DEL Grizzlys gewinnen 2:1 gegen Schwenningen - Zweiter!

Der Heim-Komplex ist Geschichte! Im fünften DEL-Saison-Auftritt in der Eis-Arena haben die Grizzlys Wolfsburg am Freitag den ersten Dreier auf eigenem Eis eingefahren. Gegen die Schwenninger Wild Wings, die Wolfsburg hätten überflügeln können, gab es ein 2:1 (1:0, 1:1, 0:0). Alexander Weiß und Kris Foucault trafen vor 2450 Zuschauern.

Voriger Artikel
Grizzlys-Heimspiel am Freitag ist ein Spitzenspiel
Nächster Artikel
Grizzlys: 3:2-Sieg beim Ersten!

Weg mit dem Heimfluch: Tyler Haskins ist nach dem 2:1 erleichtert. Das war dann auch der Endstand gegen Schwenningen. Wolfsburg holte den ersten Heim-Dreier und ist nun Zweiter.

Quelle: Boris Baschin

Ein glanzvoller Sieg war es nicht, den durfte man zum Ende englischer Wochen nicht erwarten. Wichtiger: Die Defensivleistung stimmte und die Grizzlys erklommen Rang zwei, sicherten ihren Platz in der vorderen Tabellenhälfte.

Im Duell der Teams der Stunde (jeweils viermal in Folge gepunktet) zeigten die Grizzlys erst einmal, dass der erste Heim-Dreier der Saison nun endlich her sollte. Sie machten das Spiel, Brent Aubin hatte die besten Chancen, fälschte einmal einen Schuss von Armin Wurm an den Pfosten ab. In Überzahl klappte es dann: Weiß verwertete Tyler Haskins‘ starken Querpass eiskalt und knallhart. Foucault hätte das 2:0 machen müssen, jagte seinen Schuss aufs fast leere Tor aber etwas zu hoch in die Fanghand des heranfliegenden Keepers Dustin Strahlmeier.

Mit Beginn des zweiten Drittels waren die Gäste dann im Spiel. Sascha Goc schickte Will Acton steil, der Topskorer der Schwarzwälder ließ sich die Chance nicht entgehen. Jetzt hatten die Gäste Oberwasser. Zugang Stefano Giliati traf nur die Latte. Das Team von Trainer Pavel Gross brauchte eine Weile, um sich wieder aufzuraffen. Aber es gelang. Foucault setzte mit einem (erfolglosen) langen Solo ein Achtungszeichen, zog wenig später von der blauen Linie ab. Und schaffte sein erstes DEL-Tor für die Grizzlys. Haskins hatte Keeper Strahlmeier die Sicht genommen.

Danach lebte die Partie von der Spannung durch den knappen Spielstand. Brenzlig wurde es aber nicht mehr.

Gross meinte: „Spiele, in denen man bis zum Schluss kämpfen muss, machen Spaß.“ Was ihm gefallen hatte: „Wir sind im letzten Drittel nicht passiv geworden.“ Allerdings merkte er auch kritisch an: „Wir müssen dreckiger sein.“ Damit meinte er: Härter zum Tor ziehen. Denn den letzten Biss ließen die Wolfsburger am Freitag in den Phasen, in denen sie am Drücker waren, öfter vermissen. Doch was zählte, war der glatte Sieg. Foucault, dessen erster Punktspiel-Treffer für die Grizzlys der Game Winner war, sagte: „Natürlich hatten wir im Hinterkopf, dass wir noch keinen Heim-Dreier hatten. Das war ein großartiger Sieg für unsere Fans.“ Er hatte sich in der ersten Sturmformation, in die er aufgerückt war, wohlgefühlt: „Die Chemie stimmt.“

rau/jsc

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg