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Grizzlys-WM-Duo ist komplett: Fauser im Einsatz

Eishockey Grizzlys-WM-Duo ist komplett: Fauser im Einsatz

So schnell kann‘s gehen. Erst musste er um sein WM-Debüt zittern, jetzt hat Gerrit Fauser seinen ersten Einsatz bei der Eishockey-Weltmeisterschaft schon hinter sich. Der Angreifer von Vizemeister Grizzlys Wolfsburg hat quasi den Teamkollegen Felix Brückmann überholt, der seine Nominierung früher sicher hatte.

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WM-Debüt: Gerrit Fauser (l.) von den Grizzlys Wolfsburg durfte am Sonntag gegen Finnland (r. Leo Komarov) ran, war nicht schlecht. Aber der Favorit gewann 5:1. Es war die zweite Niederlage des DEB-Teams im zweiten Spiel.

Quelle: Nieleck

Doch während für Brückmann am Sonntag beim zweiten Einsatz wieder nur die Zuschauerrolle blieb, hatte der erst am Samstag fest nominierte Fauser sein erstes Spiel im WM-Dress. Das WM-Debüt ist es für beide.

Fauser war am Sonntagabend trotz des 1:5 gegen Geheimfavorit Finnland froh: „Es war sehr cool, schon im zweiten Spiel dabei zu sein. Ich hatte gedacht, dass ich etwas länger warten muss, ob ich noch fest nominiert werde.“ Mit Münchens Dominik Kahun, der ebenfalls nach dem 2:3 n. P. gegen Frankreich reinrückte, spielte der Wolfsburger neben dem NHL-erfahrenen Marcel Goc. Fauser spielte etwas mehr als 12 Minuten, war in Unterzahl gesetzt. Nur beim fünften Treffer der Finnen war er auf dem Eis. Das war der dritte finnische Überzahltreffer gewesen. „Da waren wir nicht clever genug“, wusste auch Fauser, dass Deutschland ein paar Strafen zu viel genommen hatte.

„Alles in allem okay“, fand er seinen Auftritt. Fakt ist: Seine Reihe hatte einige gute Momente, einmal schnürten sie die Finnen richtig ein. Grizzlys-Manager Charly Fliegauf, bis Mittwoch für die DEL vor Ort, lobte: „Fausi war gut mit seiner Reihe. Das sage ich nicht nur, weil er für unseren Klub spielt.“

Nach zwei Spiele hat Deutschland erst einen Punkt, „gegen Frankreich haben wir viel zu kompliziert gespielt“, tadelte Fliegauf den DEB-Auftritt. Viel verändert habe sich dadurch vor den folgenden Gruppenspielen nicht. „Wir müssen einen der großen Vier aus der Gruppe schlagen, um ins Viertelfinale zu kommen.“ Am Montag hat das Team nach dem Vormittagstraining frei, ehe am Dienstag die nächste Partie ansteht. Fauser, der mit Brückmann ein Zimmer teilt: „Wir werden sicher mal in die Stadt gehen, aber letztlich uns vor allem auf das nächste Match fokussieren.“ Vielleicht ist Brückmann dann auch dran mit dem ersten WM-Einsatz.

Von Jürgen Braun

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