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Grizzlys: Vorentscheidung oder alles auf Anfang?

Eishockey – Play-Off-Viertelfinale Grizzlys: Vorentscheidung oder alles auf Anfang?

Vorentscheidung oder alles auf Anfang? Am Mittwoch (19.30 Uhr) können die Grizzlys Wolfsburg einen großen Schritt Richtung Halbfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft tun. Wenn sie die Kölner Haie schlagen, führen sie in der Play-Off-Serie mit 3:1, brauchen dann nur noch einen Sieg aus maximal drei Spielen.

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Gerne wieder: Hier jubeln (v. l.) Björn Krupp, Tyler Haskins und Sebastian Furchner beim Sieg in Köln, am Mittwoch wollen die Grizzlys gegen die Haie auf 3:1 erhöhen.

Quelle: Imago

Wolfsburg. Die Haie werden sich dagegen stemmen. Das bessere Blatt im Play-Off-Poker aber haben jetzt die Grizzlys.

Die Statistik spricht für die Gastgeber. 70 Prozent der Klubs, die Spiel drei gewannen, schafften es eine Runde weiter. „Darauf gebe ich nichts“, sagte Torjäger Sebastian Furchner, der beim Wolfsburger 4:0 am Sonntag bei seinem Ex-Klub an allen vier Treffern beteiligt war. „Wir tun gut daran, unser Spiel zu spielen, von Spiel zu Spiel zu denken.“ Mit dieser Ernsthaftigkeit haben es die Wolfsburger seit 2009 immer in die Play-Offs geschafft. Und da meistens weiter, als es ihnen nach ihrer Vor-Platzierung viele zugetraut hatten. Auch dieser Tage wirkt das Team extrem fokussiert.

„Es hat alles funktioniert“, freute sich Manager Charly Fliegauf nach dem 4:0 in Köln. „Die Jungs haben gesehen, dass sie mit den Haien auf Augenhöhe sind.“ Was bemerkenswert ist, denn der Etat der Kölner (über elf Millionen Euro) ist über vier Millionen Euro höher als der der Grizzlys. Mit der Nachverpflichtung des einstigen NHL-Stars Christian Ehrhoff, um den mehrere Klubs gebuhlt hatten, hatten die Kölner im Winter für einen Paukenschlag gesorgt.

Die theoretische Qualität der Haie lässt die Wolfsburger deshalb vorsichtig bleiben. Fliegauf: „Es ist nur ein Sieg, den wir vorn liegen. Das kann schnell wieder anders aussehen.“

Das wollen die Grizzlys verhindern. Wolfsburg müsse konsequent bleiben. So wie zuletzt. Fliegauf: „Wir haben das Powerplay gut gespielt und gut ausgenutzt. Felix Brückmann im Tor war überragend, die Defensivarbeit hat gepasst.“ Positiv auch: Die Bilanz am Bully-Punkt. Da war Wolfsburg lange schlecht. Da die Kölner dort auch nicht gut sind, hatten die Grizzlys da in den vergangenen beiden Partien deutliche Vorteile. Heißt: Sie haben öfter den Puck, können mehr Angriffe fahren.

Bei Wolfsburg haben mit Brent Aubin, Mark Voakes, Gerrit Fauser, Sebastian Furchner und Jeremy Dehner schon vier Schlüsselspieler getroffen, dazu Tyson Mulock auffällig gut gespielt und gepunktet. Der erfahrene Akteur (mehrfach Meister mit Berlin) scheint nach langem Warten aufs zweite Baby wie befreit. Fliegauf wundert es nicht: „Er hat vergangene Saison in den Play-Offs auch schon geleuchtet. So kann es ruhig weitergehen.“

Es wird wieder mit an die 4000 Zuschauern gerechnet, die Grizzlys freuen sich. Verteidiger Björn Krupp: „Am Freitag hatte es schon Riesenspaß gemacht.“

von Jürgen Braun

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