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Grizzlys: Vogl wird wohl gehen

Eishockey: Torwart könnte sich neu orientieren Grizzlys: Vogl wird wohl gehen

Einige Spieler aus dem aktuellen Grizzlys-Kader haben noch keine Verträge für die neue Saison, bei einigen (etwa Patrick Seifert, Robbie Bina oder Philip Riefers) wird Manager Charly Fliegauf abwarten. Zwei andere Kandidaten klopft er längst ab. Weil sie Schlüsselpositionen besetzen. Keeper Sebastian Vogl und Torjäger Brent Aubin.

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Die große Vogl-Schau: Wolfsburgs Keeper bei seinem Play-Off-Halbfinal-Einsatz in Nürnberg. Die Grizzlys gewannen 2:1, er hielt überragend. Dass er die Grizzlys verlässt, ist zu erwarten.

Quelle: Hay/CITYPRESS24

Wolfsburg. Vogl wird den heimischen Eishockey-Erstligisten, davon ist auszugehen, verlassen, bei Aubin wird Fliegauf kämpfen müssen.

Zu beiden Personalien sagt Fliegauf: „Es ist offen.“ Fakt ist: Er würde beide gerne halten. Er sagt aber auch: „Wir haben wirtschaftliche Zwänge.“

Und: Manchmal haben die Spieler andere Angebote oder andere Vorstellungen. Aubin und Familie gefällt es in Wolfsburg, seine älteste Tochter kommt in die dritte Klasse - er würde nicht um jeden Preis wechseln wollen, sich einen längerfristigen Kontrakt wünschen. Seine Torquote wird Begehrlichkeiten bei anderen Klubs wecken, „aber er weiß, was er in Wolfsburg hat“, hofft Fliegauf, ihn halten zu können. Zumal sich zuletzt gezeigt hat, dass es immer schwerer wird, neue torgefährliche Imports zu finden.

Vogls Tochter kommt im Sommer in die Schule - auch der Keeper, der sich mit seiner Familie in Wolfsburg ebenfalls sehr wohl fühlt, dürfte deshalb zu einem längerfristigen Kontrakt tendieren.

Bei ihm kommt aber hinzu: Er ist ein guter Torwart. Und als solcher wird er mehr spielen wollen, als das bei den Grizzlys im Duell mit dem selten schwächelnden Felix Brückmann (Vertrag bis 2018) möglich scheint. Der Nationalkeeper spielt öfter.

Doch in der DEL gibt es einige Klubs, bei denen Vogl eine Nummer 1 sein könnte - etwa Straubing, nicht weit entfernt von seiner Heimat Landshut. Der Abgang zeichnet sich ab, das lässt sich bei Fliegauf zwischen den Zeilen heraushören.

von Jürgen Braun

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