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Grizzlys: Vogl macht Druck, Krupp-„Opfer“ macht schon Späße

Eishockey Grizzlys: Vogl macht Druck, Krupp-„Opfer“ macht schon Späße

Olten. Servette Genf gilt als hartes und als Top-Team im schweizerischen Eishockey. Am deutschen Vizemeister biss sich der Erstligist am Dienstag aber die Zähne aus. Charly Fliegauf, Manager der Grizzlys Wolfsburg: „Unsere Jungs haben ihren Mann gestanden, als es drauf ankam, nie die Linie verloren. Das war eine gute Leistung.“

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Top-Mann: Ex-Bundestrainer Köbi Kölliker (l.) gratuliert Wolfsburgs Torhüter Sebastian Vogl.

Quelle: André Grossenbacher

Wolfsburg gewann 4:2, kann am Freitag mit einem Teil-Erfolg gegen Krefeld den Finaleinzug klarmachen. Genf schlug am Mittwoch Wolfsburgs DEL-Konkurrent Krefeld mit 6:3.

Die Partie gegen Genf war ab und an etwas hart geworden. Es gab Faustkämpfe nach Wolfsburger Checks. Bei einem brach Grizzly Björn Krupp seinem Kontrahenten die Nase. Und Daniel Vukovic postete am Mittwoch ein Foto seines gerichteten Riechorgans, verbuchte es so: „Mal gewinnt man, mal verliert man, meine Zeit als Model ist offiziell vorbei.“

Dass Wolfsburg in den Fights gegenhielt, wo es notwendig war, hatte Manager Charly Fliegauf gefallen. Weitere Pluspunkte: Die Grizzlys standen schon recht gut in Unterzahl gegen ein extrem schnelles Powerplay. Fliegauf: „Gut war auch, wie fokussiert das Team war.“

In Überzahl sah Wolfsburg noch nicht rund aus. Normal, zumal mit dem Center, der noch kommen soll, und mit Gerrit Fauser (beim Nationalteam) zwei Schlüsselspieler fehlen.

Ebenfalls erfreulich: Sebastian Vogl war stark im Kasten, Köbi Kölliker, einst Bundestrainer, nun Sportchef bei Turnier-Gastgeber EHC Olten, zeichnete ihn als Wolfsburgs Spieler des Abends aus. „Verdient“, wie Fliegauf fand. „Er hat stark und souverän gehalten, damit ein Zeichen gesetzt.“ Felix Brückmann, vergangene Saison die Num- mer 1, war verletzt, scharrt nach der Zwangspause nun mit den Hufen. Wahrscheinlich wird er in Olten noch zum Einsatz kommen. Aber, so der Manager: „Er ist natürlich ehrgeizig, aber wir müssen aufpassen, dass er nicht zu viel will und die Verletzung wieder aufbricht.“

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