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Grizzlys: „Vizemeister ist auch ein Titel“

Grizzlys Wolfsburg Grizzlys: „Vizemeister ist auch ein Titel“

München hatte den Titel, Wolfsburgs Eishockey-Gemeinde musste wieder anderen beim Jubeln zusehen. Ein Großteil der Spieler und Verantwortlichen ertränkte den Frust in der Nacht zum Samstag in der Wunderbar. Dann kehrte so langsam Stolz ein. Manager Charly Fliegauf trotzig: „Vizemeister ist auch ein Titel.“

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Der schwerste Moment: Wolfsburgs Verantwortliche und Spieler stehen zur Gratulation bereit, müssen erst noch ein wenig Meister München beim Feiern zusehen.

Quelle: Photowerk (bb)

Das stimmt zwar nicht. Was er allerdings meint, ist völlig richtig: Dieser zweite Platz ist nicht irgendwas. Und verdient. Das ordnete auch Münchens Kapitän Michael Wolf so ein: „Es war eine extrem enge Serie. Wolfsburg hat uns alles abverlangt und uns einen großen Kampf aufgezwungen.“ Deshalb war Wolfsburgs Frust auch doppelt groß. Wieder wurde kein Finalspiel gewonnen. Wie 2011. Fliegauf: „Das ist schon bitter, wenn man fast in jedem Spiel ebenbürtig ist.“

Verteidiger Jimmy Sharrow meinte: „Das ist absolut frustrierend, die gegnerische Mannschaft auf unserem Eis jubeln zu sehen.“ 2011 hatte er mit Berlin hier selbst gefeiert. Kapitän Tyler Haskins sagte: „Es war zu kurz! Wir sollten nicht so schnell verlieren. Am Ende haben wir alles gegeben, haben eine super Truppe mit tollem Charakter. Es ist hart, so zu verlieren. Es schmerzt. Klar, wir hatten ein gutes Jahr. Aber wir spielen Hockey, um zu gewinnen. Und wir haben nicht gewonnen.“

Besonders schmerzhaft war es für Sebastian Furchner, der zum vierten Mal eine Finalserie verlor: „Objektiv überwiegt ganz klar die Enttäuschung, dass wir es nicht geschafft haben. Ich gehe ja nicht in eine Saison, um Vizemeister zu werden. Meister zu werden - dafür spielt man doch. Leider wird nur einer Meister.“ Dann aber fügte er trotzig hinzu: „Es wird nicht immer der reichste Verein Meister.“

Das war auch die Kerbe, in die Manager Fliegauf schlug: „Diese Saison war herausragend, das sollten wir mit Stolz und Freude sehen, die Mannschaft und die Mannschaft hinter der Mannschaft haben einen wahnsinnigen Job gemacht, die Fans waren toll. Jetzt heißt es, nicht locker zu lassen.“

rau/aha/jsc

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