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Grizzlys-Torjäger Furchner: Jetzt wird‘s schwerer

Eishockey: Mentale Stärke und Geschlossenheit als Wolfsburgs Trümpfe Grizzlys-Torjäger Furchner: Jetzt wird‘s schwerer

Punktgleich mit dem Zweiten, bei zwei Spielen weniger drei Zähler hinter dem Ersten, viel Luft zu den Nicht-Play-Off-Plätzen - die Grizzlys haben bis zur Spielpause im Eishockey-Oberhaus einen Lauf hingelegt. Besser waren sie zu diesem Zeitpunkt nie. „Gut so“, sagt Routinier Sebastian Furchner, „was wir haben, nimmt uns keiner.“ Aber er warnt: „Ab jetzt wird es hart, weil es viel schwerer ist, das Erreichte zu bestätigen.“

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Top-Verstärkung: Mit Jeremy Dehner hat Wolfsburg viel Qualität hinzu gewonnen.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Für Furchner ist Köln „die beste Mannschaft“, sie holte jetzt noch Christian Ehrhoff, einen echten NHL-Star. Mit Nürnberg und Mannheim liegen andere harte Brocken hinter Wolfsburg. Es gibt aber Gründe, warum das so ist. Wolfsburg präsentierte sich in den ersten 14 Spielen gut.

Mentale Stärke: Im letzten Drittel war Wolfsburg fast immer stark. Furchner glaubt: „Fit sind wir immer, andere Teams auch. Wir waren mental stark.“ Wolfsburg gewann viele Spiele knapp. Und gern mal spät. Unter anderem zuletzt gegen Schwenningen, Nürnberg und Ingolstadt wurden drei Punkte im Schlussabschnitt gesichert.

Ausgeglichenheit: „Wir haben in vielen Spielen eine geschlossene Mannschaftsleistung abgerufen. Nur so können wir bestehen“, sagt der Angreifer. Furchner selbst mit zwölf Toren, aber auch Jeremy Dehner mit Vorlagen und Spielqualität sowie der unermüdliche Kapitän Tyler Haskins ragten heraus. Wichtiger: Keiner fiel deutlich ab. Mit Furchner, Kris Foucault, Alexander Weiß, Brent Aubin und Mark Voakes hat Wolfsburg mehrere regelmäßig treffende Akteure. Genauso gut aber: In den vergangenen vier Partien hatten die Grizzlys für 15 Treffer elf verschiedene Torschützen. Auch wertvoll: Beide Torhüter, Felix Brückmann und Sebastian Vogl, boten viele herausragende Leistungen.

Aussichten: In München gewann Wolfsburg zuletzt erneut das letzte Drittel - aber es gab die erst erste Auswärtsniederlage der Saison. Furchner: „Vielleicht war der Dämpfer ganz gut. Im zweiten Drittel haben wir es da nicht gut gemacht. Uns muss klar sein: „Wir werden nach der Pause noch härter arbeiten müssen als bisher.“

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