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Grizzlys-Talfahrt geht in Nürnberg weiter

Eishockey – DEL: Wolfsburg verliert mit 2:4 Grizzlys-Talfahrt geht in Nürnberg weiter

Die Talfahrt der Grizzlys ging am Sonntag weiter. Allerdings: Beim 2:4 (0:2, 1:0, 1:2) in Nürnberg zeigte der Wolfsburger Eishockey-Erstligist trotz der dritten Niederlage in Serie und der fünften binnen sechs Partien eine Trotzreaktion. Brent Aubin und Robbie Bina trafen vor 4450 Fans.

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Der ist drin: Nürnbergs 1:0 durch Patrick Reimer (r.) am Ende hatten die Grizzlys mit 2:4 verloren.

Quelle: CITYPRESS24

Nürnberg. Die Grizzlys sind Nürnbergs Angstgegner. Davon war am Sonntag 20 Minuten lang nichts zu sehen. Nürnberg stürmte, Nürnberg drängte - die Wolfsburger schienen ihre Beine im Bus vergessen zu haben, sie kamen selten einmal ins Angriffsdrittel und nie richtig zum Schuss. Die Gastgeber hingegen gingen verdient in Führung und erhöhten ebenso verdient auf 2:0. Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf: „Das hätte schlimmer enden können.“

Dann aber kamen die Grizzlys. Stephen Dixon prüfte Jochen Reimer, ein Powerplay brachte das 1:2. Zuletzt war in Überzahl wenig gelaufen, jetzt führte es die Wolfsburger in die Spur. Sie fanden nun Rhythmus, Nürnberg bekam wie im ersten Saisonduell, das an Wolfsburg gegangen war, Probleme mit dem Tempo, musste zu Fouls greifen. Ein hoher Stock gegen Gerrit Fauser eine dummes Foul kurz danach - plötzlich hatten die Grizzlys in einer fünfminütigen Überzahl sogar eine 5:3-Chance. Die allerdings, und das war der Knackpunkt, spielten sie nicht gut. Zwar schafften sie im letzten Drittel mit dem Ablauf der großen Strafe das 2:2. Doch Fliegauf meinte: „Zwei Powerplay-Tore in einem Spiel sind gut, aber aus der Situation hätten wir mehr machen müssen.“

Nürnberg erhöhte den Druck, Patrick Seifert, der schon beim 0:1 nicht gut ausgesehen hatte, machte ein dummes Foul und Nürnberg zehn Sekunden später im Powerplay das ärgerliche 3:2. Sebastian Vogl hatte die Scheibe unter dem Bein, Yasin Ehliz klopfte sie drunter raus und ins Netz. Da hatten Wolfsburgs Verteidiger ihm zu viel Raum gelassen. „Wir haben zwei Powerplay-Tore aus unmöglichen Positionen kassiert. Das darf nicht passieren“, sagte Vogl. Aber auch er wusste, wann das Spiel verloren gegangen war: „Im ersten Drittel hat uns Nürnberg an die Wand gespielt.“

Wolfsburg fand danach gegen einen Top-Gegner (sieben Siege in Folge) aber noch Mittel und ließ sich nicht schlachten. Das lässt hoffen.

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