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Grizzlys-Sorgenkinder: Aubin, Mulock, Wallace

Eishockey Grizzlys-Sorgenkinder: Aubin, Mulock, Wallace

Der Anfangsschwung scheint dahin bei den Grizzlys Wolfsburg. Am Wochenende gab es nur einen Punkt. „Wir sind noch dabei, so wie andere auch“, sagt Manager Charly Fliegauf. Aber: „Es war nicht nötig gegen München und in Nürnberg zu verlieren.“ Defensiv war „zu soft“ gearbeitet worden. Und offensiv gibt es Ausfälle. Sogar auf dem Eis.

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Das Sorgentrio der Grizzlys: Brent Aubin, Tyson Mulock und Spät-Import Tim Wallace (Foto) treffen kaum, sind aber bei vielen Gegentoren auf dem Eis.

Quelle: Britta Schulze

Mit Marco Rosa und Lubor Dibelka hatten zwei gute Angreifer am Freitag passen müssen, am Sonntag fehlte dann beim 2:5 in Nürnberg auch noch Mark Voakes. Doch das will der Manager nicht als Alibi heranziehen. „Wir haben momentan nur eine Sturmreihe, die für unsere Offensivleistung zuständig ist, oder sagen wir, vier Stürmer.“ Er meint die erste Formation mit Tyler Haskins, Daniel Widing und Sebastian Furchner. Sie macht Druck, sie skort, sie harmoniert. Positiv auch bislang Voakes. Diese vier schossen zehn der 17 Wolfsburger Tore, die anderen Stürmer markierten zusammen fünf.

Wem der Tadel gilt: Tyson Mulock, Brent Aubin und Tim Wallace (zusammen zwei Tore).Er lässt sich gnadenlos in der Plus-Minus-Statistik ablesen. Wer oft bei Gegentoren auf dem Eis ist, aber nicht bei Treffern, stürzt da schnell ins Minus. Widing steht bei +4, Wallace bei -4, Aubin bei -3. Mulock ist zumindest defensiv okay. Wallace, nach eigener Einschätzung fit, blieb bislang den Beweis von Klasse schuldig. „Bis jetzt spielt er nicht das, was er sich vorstellt und auch nicht das, was wir uns vorstellen“, so der Manager über den vielfachen NHL-Akteur. Das Sorgentrio ärgert die Verantwortlichen. Denn sowohl gegen Berlin (null Punkte nach 2:1-Führung), München (ein Punkt nach 2:0-Führung) als auch in Nürnberg war etwas drin. Doch es reichte nicht. Auch weil das Powerplay (zweitschlechtester Ertrag der Liga) weiter hakt. Fliegauf: „Da brauchen wir mehr von den Schlüsselspieler.“

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