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Grizzlys-Serie reißt im Spitzenspiel gegen München

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Grizzlys-Serie reißt im Spitzenspiel gegen München

Die Serien sind gerissen, am Meister kommen die Grizzlys nicht vorbei. Auch im zweiten Saison-Duell des Vizemeisters mit dem Champion behielt München am Sonntag die Oberhand, gewann das Heimspiel mit 4:2 (1:0, 2:0, 1:2).

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Der Meister triumphiert erneut: Maximilian Kastner (h.) und Jerome Flaake bejubeln Münchens 2:0. Am Ende unterlagen die Grizzlys mit 2:4 - die erste Auswärtsniederlage der Saison.

Quelle: citypress24

München. Die Wolfsburger Grizzlys konnten ihren Startrekord (29 Punkte nach 13 Partien) nicht ausbauen und sich die Spitzenposition nicht zurückholen. Erstmals seit dem vierten Spieltag blieben die Grizzlys ohne Punkt. Es war im siebten Spiel die erste Auswärtsniederlage der Saison. Patrick Seifert und Kris Foucault trafen vor 4200 Zuschauern für die Gäste.

Wolfsburg geht als Dritter in die Pause - und steht ähnlich gut da wie 2010 (auch da hatte man nach 13 und auch nach 14 Spielen 29 Punkte). Sowohl der Spitzenreiter als auch das ganze Verfolgerfeld haben schon zwei Spiele mehr ausgetragen. Am Sonntag ging die Niederlage in Ordnung, wobei aber auch mehr drin gewesen wäre.

Die Grizzlys starteten wieder einmal gut im fremden Stadion, fingen sich aber nach einem Steilpass durch die Mitte das 0:1. Ärgerlich, dass später Mark Voakes (13.) und Tyler Haskins (24.) Alleingänge für die Grizzlys nicht im Kasten von Danny aus den Birken unterbrachten.

München fehlte ein halbes Dutzend Stammspieler verletzt, dennoch hatte der Liga-Krösus immer noch eine stabile Mannschaft, drängte und verdiente sich die Führung. Wobei Wolfsburg mit einem unkontrollierten Pass vor dem eigenen Tor beim 0:3 noch mithalf. Felix Brückmann im Kasten verhinderte Schlimmeres, wehrte unter anderem einen Penalty von Michael Wolf ab.

Wie so oft in den letzten Partien konnte das Team von Trainer Pavel Gross zulegen. Seifert staubte zum 1:3 ab, Foucault ließ München schwitzen. Wolfsburg hatte noch Chancen, nach einem Cross-Check an Gerrit Fauser blieb die eigentlich fällige Überzahl kurz vor Schluss aber aus. München traf gegen alles riskierende Gäste dann noch ins leere Netz.

Manager Charly Fliegauf sagte: „Im zweiten Drittel waren wir nicht gut. Kraft allerdings hatten wir genug.“ Sein Zwischenfazit: „Wir haben die erste Saisonphase gut absolviert, aber wir müssen wachsam sein.“ Er weiß: Danach folgt keine Pause mehr und etliche Konkurrenten haben nachgerüstet, teils noch Import-Lizenzen frei.

Gross sagte: „Wir haben dem Gegner zu viele Torchancen ermöglicht und unsere eigenen liegen lassen. Irgendwann reißt jede Serie mal. Aber nun können wir eine neue starten.“

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