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Grizzlys: Punkt in München

Eishockey Grizzlys: Punkt in München

Die Grizzlys Wolfsburg finden offenbar langsam ihre Zähne wieder. Zwar gab es mit 3:4 (1:1, 0:1, 2:1) nach Penaltys bei Red Bull München am Sonntag eine Niederlage, aber vor 3800 Zuschauern einen Punkt.

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Der Unterschied: Wolfsburg nutzte dickste Chancen nicht und traf auch im Penaltyschießen nicht - München verwandelte seinen sechsten durch Jerome Samson zum 4:3.

Quelle: cp24

Und der war hochverdient. Wolfsburg holte damit vier Punkte an einem Wochenende, das hatte es seit dem Saisonstart nicht mehr gegeben. Tyler Haskins (2) und Lubor Dibelka trafen. Im Penaltyschießen traf von sechs Wolfsburgern keiner.

Nichts im Penaltyschießen - bezeichnend für das größte Wolfsburger Manko. Denn so groß die Freude über Punkt und Leistung auch war - das Spiel hätte auch gewonnen werden können, wenn mehr Treffsicherheit da wäre. Und wenn die Top-Formation mehr Unterstützung hätte. Doch der ersten Reihe, für die Haskins mit zwei Toren seine Wochenend-Bilanz auf sieben Skorer-Punkte schraubte, fehlte erneut die Hilfe. Der Kapitän hatte sein Team mit einem Abstauber in Führung gebracht. Richie Regehr hatte dann zweimal im Powerplay mächtig hingelangt und Münchens Führung besorgt. Der erste Schuss war abgefälscht, der zweite nicht - unhaltbar waren beide.

Das stachelte die Grizzlys an. Haskins hätte allein vor David Leggio ausgleichen können, Christoph Höhenleitner hatte zweimal die Chance. Auch er tauchte jeweils völlig frei vor Münchens Keeper auf und schoss ihn zum Helden.

Der Favorit, dem einige Stammspieler fehlen, fühlte sich nach dem 3:1 vielleicht zu sicher, Wolfsburg ließ nicht locker. Haskins traf aus spitzem Winkel, Dibelka staubte nach Torwartfehler an seiner ersten DEL-Wirkungsstätte ab zum 3:3. In der Verlängerung scheiterte Haskins dann erneut mit einem Alleingang. „Wir haben vergessen, im Spiel die Tore zu schießen“, sagte Trainer Pavel Gross.

rau/ana

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