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Grizzlys: Hier ist Fliegauf dem CHL-Pokal ganz nah

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Grizzlys: Hier ist Fliegauf dem CHL-Pokal ganz nah

München. Über den Dächern von München war Charly Fliegauf dem Pokal für den Sieger der Champions Hockey League schon ganz nah. In rund 180 Metern Höhe auf dem Olympiaturm stand der Manager der Grizzlys Wolfsburg als einer der sechs Vertreter der deutschen Teams in der am 16. August startenden dritten CHL-Saison beim Foto-Termin direkt neben der imposanten Trophäe.

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Dem Himmel (und dem Pokal) so nah: CEO-CHL Martin Baumann (3. v. r.) mit den Vertretern der deutschen CHL-Starter, (v. l.) Claus Gröbner (Geschäftsführer ERC Ingolstadt), Don Jackson (Head Coach Red Bull München), Elmar Schmitz (Co-Trainer Krefeld Pinguine und sportlicher Leiter des KEV 1981), Grizzlys-Manager Charly Fliegauf, Sean Simpson (Head Coach Adler Mannheim), Stefan Ustorf (sportlicher Leiter Eisbären Berlin).

Quelle: CHL/Hans Rauchensteiner

„Die Vorfreude auf die CHL ist bei uns riesig. Wir sind eine kleine Organisation. Alle Mitarbeiter sind euphorisch. Jetzt hoffe ich, dass sich auch die Fans genauso freuen und die Halle voll machen“, so Fliegauf auf der Pressekonferenz in München.

Sechs deutsche Starter wird es übrigens im Teilnehmerfeld zum letzten Mal geben. Deren Rolle ist aber dieses Jahr ungemein wichtig, sie sammeln Punkte fürs CHL-Ranking, das künftig die Anzahl Startplätze pro Land definiert. Dies erklärte Martin Baumann, CEO der Champions Hockey League, auf der Pressekonferenz. Denn die CHL erfährt zur Saison 2017/18 hin einschneidende Änderungen: Weniger Teams und ausschließlich sportliche Qualifikationskriterien sollen den Wettbewerb aufwerten.

So werden künftig nur noch 32 (statt bisher 48) Teams zur Königsklasse des Eishockeys zugelassen, darunter maximal fünf aus derselben Nation. „Das neue sportliche Format wertet den Wettbewerb extrem auf. All die Kritik, die wir seit dem Start einstecken mussten - zu viele Teams aus einem Land und der automatische Startplatz für Gründungsmitglieder - wird auf einen Schlag neutralisiert“, so Baumann. Allerdings bedauert der Schweizer, dass gerade „der für die CHL unglaublich wichtige deutsche Markt“ einschneidend durch die Formatänderung betroffen ist.

Nach aktuellem Stand des CHL-Rankings werden künftig nur noch drei statt sechs DEL-Teams antreten dürfen. „Dies hat vorwiegend mit der ersten Saison 2014/15 zu tun, in der die deutschen Teams unterdurchschnittlich schlecht abschnitten“, sagte Baumann. Das Ranking errechnet sich jeweils über drei CHL-Saisons. Somit besteht aber für Wolfsburg und die DEL-Teams auch die Chance, wieder Boden gutzumachen.

Leicht wird‘s für die Grizzlys aber nicht. In der Gruppe A treffen sie auf den schwedischen Titelverteidiger Frölunda Göteborg (Heimspiel am 19. August) und Dynamo Pardubice (Tschechien; 4. September). Die beiden besten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die Play-Offs ab 4. Oktober. „Unsere Fans können sich auf Spitzen-Eishockey freuen!“, verspricht Fliegauf.

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