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Grizzlys-Heimspiel am Freitag ist ein Spitzenspiel

Eishockey Grizzlys-Heimspiel am Freitag ist ein Spitzenspiel

Wolfsburg. Ein Spitzenspiel gegen Schwenningen! Ganz was Neues für die Grizzlys Wolfsburg im Eishockey-Oberhaus. Drei Jahre lang waren die Wild Wings am Ende Letzter oder Vorletzter.

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Muss jetzt beißen: Für Grizzlys-Angreifer Fabio Pfohl (l.) lief zuletzt wenig. Klappt es am Freitag gegen Schwenningen (r.) besser?

Quelle: Imago

Am Freitagabend (19.30 Uhr) könnten die Schwarzwälder mit einem Auswärtssieg in der Eis-Arena gar den gastgebenden Tabellendritten überholen. Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf ahnt: „Ein ganz gefährlicher Gegner!“

Wolfsburg startet den fünften Saison-Anlauf zu einem glatten Heimsieg. Statistisch kommt der Gegner gerade recht. Fünf der sechs Heimduelle mit den Wild Wings gingen an das Team von Trainer Pavel Gross. Beide Mannschaften haben einen Lauf, punkteten (als einzige DEL-Teams) zuletzt viermal in Serie.

Wäre da bloß die Sache mit der Heimbilanz nicht... Wolfsburg hat aus seinen vier Heimpartien nur drei Punkte geholt. Die Torausbeute mit nur neun Treffern überzeugt auch nicht. Sebastian Furchner müsste mal abfärben. Acht Treffer erzielte Wolfsburgs Torjäger in den vergangenen vier Partien. Manko der Grizzlys: Außer ihm trafen nur noch Brent Aubin (4) und Mark Voakes (3) mehr als einmal. Tyson Mulock, Philip Riefers und Alexander Karachun haben weder Tor noch Vorlage in dieser DEL-Saison. Alexander Weiß und Fabio Pfohl sind mit je einem Treffer auch unter den Erwartungen. Pfohl muss aufpassen, dass er sich nicht langsam in ein Loch gräbt. Er traf zuletzt viele falsche Entscheidungen auf dem Eis. Nach überragender Vorsaison für ein technisch hochveranlagtes Talent läuft nun die Phase der Behauptung und Bestätigung. Jetzt muss er beißen.

Wolfsburg will den Dreier - auch, um sich im Vorderfeld der Tabelle zu etablieren. Am Sonntag (16.30 Uhr) beim unangefochtenen Spitzenreiter Kölner Haie hängen die Trauben noch höher, zudem ist es dann das achte Spiel binnen 16 Tagen.

Schwenningen hat auswärts und daheim gleichmäßig gepunktet - und ist offensiv (fünf Stürmer und ein Verteidiger trafen mehr als einmal)ausgeglichener. Stark: Will Acton, Ausnahmeskorer der Vorsaison, der es schon wieder auf drei Tore und sechs Vorlagen gebracht hat. Bei Schwenningen läuft es - auch ein Verdienst des neuen Trainers Pat Cortina. Als Bundestrainer war er glücklos geblieben, „aber er hatte zuvor schon als Coach in München einen guten Job gemacht“, so Fliegauf. „Für mich kommt Schwenningens Lauf nicht überraschend.“ Neben Acton sind Verteidiger-Routinier Sascha Goc (früher Hannover) und Ex-Grizzly Simon Danner Konstanten im Team der heutigen Gäste. Mit dem Kanadier Simon Gysbers (drei Tore) holten sie einen torgefährlichen Verteidiger. Und sein DEL-Debüt könnte heute der Italo-Kanadier Stefano Giliati geben, der in Finnland zwischen 2013 und 2015 gut geskort hatte, jetzt in der Schweiz beim HC Davos keinen Vertrag nach Try-Out erhielt.

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