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Grizzlys-Frust: „Das sind nicht wir!“

Eishockey – DEL: Wolfsburgs Trainer Pavel Gross hält Kabinen-Predigt Grizzlys-Frust: „Das sind nicht wir!“

Als wären Leistung und Ergebnis nicht schlimm genug gewesen... Erst Mittwoch früh um 7.30 Uhr war Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg vom tristen Ausflug nach Augsburg zurück. Dort hatte Trainer Pavel Gross eine klare Ansage gemacht: Man solle die jüngsten Leistungen in die Mülltonne treten! So könne man sich nicht präsentieren.

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Es läuft nicht mehr: Mark Voakes (am Boden) und die Grizzlys verloren binnen vier Tagen zweimal gegen Augsburg und zuletzt drei von vier Partien.

Quelle: Imago

Augsburg / Wolfsburg. Die Kabinenpredigt sorgte allerdings nicht für die verspätete Abreise, sondern die Dopingkontrolle. Manager Charly Fliegauf seufzend: „Ob man die ausgerechnet machen muss, wenn ein Nordteam auf seiner weitesten Reise ist?“

Schon am Freitag (19.30 Uhr) kommt Titel-Aspirant Kölner Haie in die Eis-Arena. Bis dahin muss sich Wolfsburg besinnen. Fliegauf: „Leidenschaft und Engagement - Augsburg hat uns mit unseren Waffen geschlagen.“ Und auch wenn aus den drei Partien nach der Länderspielpause drei Punkte kamen, ist keiner blauäugig. „Augsburg hat den Sieg mehr gewollt“, hatte Stürmer Gerrit Fauser festgestellt.

Die Spieler wissen also, was falsch läuft. Sie müssen die Kurve kriegen. Der Manager sagt: „Es geht im Moment in eine negative Richtung. Das müssen wir stoppen.“ Das 1:2 daheim gegen Augsburg war schwach gewesen, der Auftritt bei den ersatzgeschwächten Schwenningern am Sonntag auch. Am Dienstag war Wolfsburg dann erstmals torlos geblieben beim 0:3. Laufbereitschaft, Intensität - das hatte Augsburg den Grizzlys voraus.

Jede Mannschaft hat ihre Phasen, die Grizzlys hatten schon einen Höhenflug. „Das ist normal, es sind Menschen“, weiß Fliegauf um solche Phasen. Aber: „Es schleichen sich schlechte Angewohnheiten ein“, die man nicht weiter zulassen dürfe. Das, was wir zuletzt geboten haben, „das sind nicht wir!“

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