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Grizzlys 3:4 n. V. gegen Düsseldorf

Eishockey – DEL Grizzlys 3:4 n. V. gegen Düsseldorf

Wolfsburg. Sein Heim-Problem wird Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg nicht los. Gegen die Düsseldorfer EG gab es am Sonntag ein 3:4 (1:0, 0:2, 2:1) nach Verlängerung. Das Warten auf den ersten Heim-Dreier geht nach dem vierten Saison-Heimspiel weiter.

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Ausgerechnet er: Wolfsburgs Ikone Norm Milley (im Pulk ganz links) traf in der Verlängerung zum Düsseldorfer 4:3-Sieg bei den Grizzlys.

Quelle: CP24

Norm Milley (bis 2015 sieben Jahre in Wolfsburg) entschied die Partie für die Gäste. Für die Grizzlys hatten vor 2350 Fans Sebastian Furchner (Saisontore Nummer 8 und 9)sowie Robbie Bina getroffen.

Im Rückstände umdrehen war Wolfsburg zuletzt gut gewesen, am Sonntag lagen die Grizzlys beim 1:0 und 3:2 vorn, aber sie konnten die Führung nicht behaupten. Möglicherweise steckte ihnen auch die Woche (es war das vierte Spiel binnen acht Tagen) in den Knochen. Über weite Strecken wirkte die DEG spritziger.

Hinzu kamen zwei andere Komponenten. Etwas Pech etwa: Da traf Tyler Haskins beim Stand von 1:1 nur den Pfosten, kassierte dann eine harte Strafe wegen hohen Stocks. Im folgenden Powerplay verletzte sich Alexander Dotzler, die DEG nutzte Wolfsburgs Unterzahl und Unruhe zum 2:1.

Die andere Komponente: Düsseldorfs hungrige Jugend. Im Kasten machte Mathias Niederberger (23) ein starkes Spiel, vorn schoss Leon Niederberger (20) im ersten Saisoneinsatz gleich ein Tor. Max Kammerer (20) durfte ebenfalls jubeln. Während sich Düsseldorfs Trainer Christof Kreutzer in der Pressekonferenz über seine Talente freute, tadelte Wolfsburgs Trainer Pavel Gross seine Youngster: „Von unseren jungen Spielern habe ich nichts gesehen.“ Meinen konnte er nur Fabio Pfohl und Alexander Karachun. Gross war sauer: „Einige müssen einfach mehr trainieren, anstatt die Schläger in die Ecke zu stellen.“ Doch auch einige Routiniers nahm er aufs Korn: „Von ein paar Spielern erwarte ich mehr, wenn es nicht läuft. Man darf sich nicht einfach verstecken.“

Zu denen, die sich nicht versteckten, zählte erneut die erste Formation um den völlig losgelösten Furchner. Er schaffte sein drittes Mehr-Tore-Spiel der noch jungen Saison, führt die DEL-Torjägerliste an und meinte zum Spiel, in dem er das 3:2 erzielt hatte: „Danach haben wir vielleicht zu sehr versucht, es zu verwalten.“ Die DEG glich aus und in der Verlängerung ließ Milley Erinnerungen an seine Wolfsburger Zeit wach werden: Er zockte alle aus und schoss das DEG-Siegtor. Wie schon beim 3:3 hatte Verteidiger Bina bei seinem ersten Saison-Heimspiel dabei nicht gut ausgesehen.

rau/jsc

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