Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Grizzlys: 3:2-Sieg beim Ersten!

Eishockey Grizzlys: 3:2-Sieg beim Ersten!

Wolfsburg. Der Grizzlys-Auswärts-Wahnsinn geht weiter! Auch am Ende zweier englischer Wochen, im achten Spiel binnen 16 Tagen, war Wolfsburgs Eishockey-Erstligist sensationell stark, gewann das Spitzenspiel bei den Kölner Haien mit 3:2 (0:0, 3:2, 0:0). Vor 9200 Zuschauern trafen Mark Voakes, Sebastian Furchner und Alexander Weiß für den Tabellenzweiten. Es war Wolfsburgs fünfter Auswärtssieg im fünften Spiel!

Voriger Artikel
Grizzlys gewinnen 2:1 gegen Schwenningen - Zweiter!
Nächster Artikel
Haskins/Furchner: Das Duo Infernal

Da simmer dabei, dat is prima....! Sebastian Furchner und Co. feierten ein 3:2 bei Spitzenreiter Köln.

Ein einziges Mal erst hatten die Haie Punkte abgegeben, erst elf Tore kassiert. Und sie waren nicht in der Champions League aktiv gewesen. Es entwickelte sich ein Spitzenspiel, das diesen Namen verdient hatte. Beide Teams agierten hochkonzentriert in der Defensive, mit hohem Körpereinsatz. Und schnell war es auch.

Früh mussten die Gäste zwei Unterzahl-Situationen überstehen, Max Reinhart traf dabei für die Kölner den Pfosten, gegen Corey Potter parierte der insgesamt überragende Sebastian Vogl stark. Ryan Jones schob den Puck etwas später mit der Rückhand am leeren Tor vorbei, dann war nach Kölner Druck mal Wolfsburg dran - und Tyson Mulock traf nur die Latte.

Kölns Shawn Lalonde brach seinen Haien dann praktisch das Genick: Bandencheck gegen Kris Foucault, der sich zum Glück nicht verletzte, dann noch Provokation gegen Jeff Likens - Lalonde kassierte zwei plus zwei Strafminuten, von denen er nur 88 Sekunden absitzen musste. Dann nämlich hatten Voakes (im Nachschuss) und Furchner (mit Saisontor Nummer 10!), der Dehners Schuss abfälschte, ein 2:0 herausgeschossen. Direkt vor der Strafe war Furchner noch am glänzend parierenden Gustav Wesslau gescheitert. Weiß, im Vorjahr noch im Kölner Trikot, legte nach Traumkombination das 3:0 nach. Binnen drei Minuten waren die Haie im Netz.

Die Domstädter bewiesen aber in der Folge, warum sie oben stehen. Ruhig erhöhten sie den Druck, waren kurz vor der zweiten Pause wieder dran, tobten im Netz.

Würden Wolfsburgs Kräfte reichen, das Netz halten? Ja! Das Team von Trainer Pavel Gross blieb aktiv, bis in die Schlussphase konzentriert, und überstand auch noch eine späte Unterzahl, in der es Köln ohne Torwart mit Sechs gegen Vier versuchte.

Zu großer Jubelgeste wirkten die Grizzlys zu müde. Kein Wunder. Sie hatten sich total verausgabt. Der Lohn: Allein auswärts ungeschlagen, weiter Zweiter, fest unter den Top Sechs. „Das waren Big Points nach einer richtig guten Mannschaftsleistung“, lobte Manager Charly Fliegauf.

Gross sagte: „Wir haben sehr hart gearbeitet und uns die Punkte verdient. Die Jungs können nach den anstrengenden Wochen etwas durchpusten.“

von Jürgen Braun

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg