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Grizzly Voakes will Comeback nicht überstürzen

Eishockey Grizzly Voakes will Comeback nicht überstürzen

Mark Voakes ist ein Phänomen. Nicht nur Klub-Manager Charly Fliegauf hat regelmäßig das Gefühl, dass der Grizzlys-Mittelstürmer nach knapp sieben Monaten Zwangspause fitter ist, als es wahr sein kann. Denkbar deshalb: Dass Voakes schon bald spielt.

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Phänomen: Mark Voakes trainiert nach gut sechs Monaten Pause wie ein Berserker. Das Comeback rückt näher, wird aber nicht überstürzt.

Quelle: Photowerk (bs)

Am Freitag fuhr er mit dem Wolfsburger Eishockey-Erstligisten nach Mlada Boleslav, aber: „Spielen werde ich noch nicht. Ich werde nichts Verrücktes machen!“

Gut sechs Monate hatte Voakes nichts machen können. Seit er nach seiner Gehirnerschütterung wieder trainieren darf, hat er sein Pensum schnell gesteigert, machte bei den Grizzlys im Training alles mit, fährt Zusatzschichten - und ist danach entsprechend müde, aber nie zu kaputt für die nächste Einheit. „Das kann noch kommen“, glaubt Coach Pavel Gross, der allerdings wie der Manager beeindruckt von der Fitness seines Angreifers ist. Für Gross ist klar: „Wenn Mark Bescheid sagt, dass er spielen möchte, wird er seinen ersten Einsatz bekommen.“

Voakes hat noch nicht wieder die komplette Muskulatur aufgebaut. Aber er ist auf dem besten Weg nach bangen Monaten des Wartens, dass die nervigen Symptome der Gehirnerschütterung (Sehprobleme, Kopfschmerzen) verschwinden.

Auch die jüngste Untersuchung im Klinikum bei Teamarzt Dr. Wolfgang Klein, der auch für die Liga am Thema Gehirnerschütterungen arbeitet, ergab nichts Negatives. Voakes kann Gas geben und freute sich am Freitag, mitfahren zu dürfen. Gross: „Wir spielen, er trainiert, aber dass er mit uns dabei ist, ist gut für seine Psyche.“

rau

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