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Grizzly-Gegner: Freezers vor dem Aus

Eishockey Grizzly-Gegner: Freezers vor dem Aus

Die Hamburg Freezers sorgten am Mittwoch für ein Eishockey-Beben: Nach derzeitigem Stand beantragen die Hanseaten keine Lizenz für die kommende DEL-Saison.

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Diese Derbys fallen weg: Die Grizzlys (im Angriff) müssen auf die Duelle mit den Freezers in Zukunft sehr wahrscheinlich verzichten.

Quelle: Imago

Diese überraschende Entscheidung der Anschutz Entertainment Group (AEG), Eigentümer des Klubs, gaben die Hamburger am Mittwoch bekannt - und sorgten damit auch bei den Grizzlys Wolfsburg für Erstaunen.

„Das kommt völlig überraschend, darüber ist auch in Insiderkreisen nie gesprochen worden“, sagte Grizzlys-Finanzchef Bernd Rumpel. AEG begründete die Entscheidung damit, sich aus wirtschaftlichen Gründen in der DEL künftig allein auf Rekordmeister Eisbären Berlin zu konzentrieren. Für Rumpel scheint es eine sehr spontane Entscheidung gewesen zu sein: „Die Freezers hatten sich doch im Februar noch um die Lizenzierung beworben...“

Allerdings gibt es noch ein Hintertürchen: Erst bis kommenden Dienstag muss der Lizenz-Antrag eingereicht sein. „Die AEG beabsichtigt nicht, die Lizenz für die Freezers zu beantragen, es sei denn, es findet sich bis zu diesem Zeitpunkt ein passender Käufer“ so der Wortlaut der offiziellen Freezers-Mitteilung. Für Geschäftsführer Uwe Frommhold scheint das Aus jedoch so gut wie besiegelt. „Ich habe ein Prozent Hoffnung, dass es weitergeht“, sagte er. Rumpel findet‘s bedauerlich: „Weil es nach Kassel und Hannover wieder einen norddeutschen Verein treffen würde. Wenn es keinen Nachrücker aus dem Norden gibt, hätten wir nur noch die Derbys gegen Berlin.“

Doch vielleicht gibt es den ja. Sollte die Hamburger Rettung ausbleiben und sich auch kein anderer Verein finden, der die Lizenz käuflich erwerben will, beginnt am 24. Mai das Lizenzierungsverfahren. In dem könnten die Fischtown Pinguins zum Zuge kommen. „Ich würde unsere Chancen als sehr hoch einschätzen. Fakt ist, dass wir uns wie jedes Jahr für die DEL beworben haben“, so Bremerhavens Manager Alfred Prey gegenüber Radio Bremen.

mé/dpa

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