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Gigantischer Kampf bringt Grizzlys das Finale näher

Eishockey – Play-Off-Halbfinale Gigantischer Kampf bringt Grizzlys das Finale näher

Die Grizzlys Wolfsburg marschieren weiter Richtung Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. In der Halbfinal-Serie gab es Freitag Abend bei den Nürnberg Ice Tigers vor 7650 Fans ein 3:1 (1:1, 1:0, 1:0). Brent Aubin, Jeff Likens und Mark Voakes trafen für die kämpferisch gigantischen Gäste, die nun nur noch zwei Siege brauchen.

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Sieg Nummer 2 im Sack: Wolfsburgs Spieler beim Schlussjubel in Nürnberg. Auf den Rängen jubelten die begeisterten Fans nach dem 3:1 in einem hochdramatischen Spiel.

Quelle: Hay/cp24

Was für ein Play-Off-Abend! Riesig spannend. Keule gegen Degen. Keule Nürnberg startete mit unbändigem Körpereinsatz, Wolfsburg setzte Geschick und Tempo dagegen. So hatten die Gäste erst einmal Vorteile, sezierten Nürnbergs Defensive förmlich. Erst scheiterte Gerrit Fauser, dann traf Aubin.

David Printz checkte Wolfsburgs Fabio Pfohl (8.) ungeahndet heftig ins Gesicht, kurz danach war das Spiel für den Liga-Topskorer Patrick Reimer vorbei (siehe weiterer Bericht). Beim Versuch, Fauser zu checken, verlor Reimer das Gleichgewicht, haute Fauser den Schläger ans Ohr. Fauser blutete, Reimer kassierte eine Fünf-Minuten-Strafe und war raus.

In der Strafzeit aber kam Wolfsburg kaum in Formation. Die Gastgeber tankten Selbstvertrauen, wurden stärker. Der Ausgleich war verdient, fiel aber unglücklich aus Wolfsburger Sicht: Kurtis Foster hatte vorbeigeschossen, Brandon Segal verwandelte aus spitzem Winkel. So schnell kam Sebastian Vogl nicht rüber. Der verhinderte aber kurz danach noch das 2:1 durch Dany Heatley.

Wolfsburg kam nur noch zu Kontern, für die drückenden Nürnberger fanden unter anderem Steven Reinprecht und Yasin Ehliz in Vogl ihren Meister. Die Keule kreiste und traf nicht richtig, der Degen schon: Tyler Haskins kreiselte, legte zurück auf Armin Wurm, der hielt schnell drauf, Likens fälschte ab – 2:1 für die Grizzlys.

Hatten die Grizzlys bis dahin bravourös gekämpft – sie steigerten sich noch. Was Vincenz Mayer und Co. an Schüssen wegblockten, wie sie sich gegen eine Mannschaft behaupteten, die über 1000 Spiele NHL-Erfahrung in ihren Reihen vereinigt, das war enorm. Dann parierte Vogl (56.) sensationell gegen Heatley und Matt Murlay im Gewühl, Voakes traf aus der eigenen Zone wie an der Schnur gezogen – Degen gewann 3:1.

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