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Gibt es bei Palin jetzt den Alavaara-Effekt?

Eishockey Gibt es bei Palin jetzt den Alavaara-Effekt?

Die Augsburger Panther, angeführt von den Ex-EHCern Stephen Werner und Ivan Ciernik, gewannen den Dolomitencup, der heimische Eishockey-Erstligist, der in Tirol Fünfter geworden war, gewann Erkenntnisse. Die wichtigste: Das Defensivverhalten geht so nicht!

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Zu oft in Not: Wolfsburgs Torhüter (hier Daniar Dshunussow) mussten bislang oft hinter sich greifen, weil das Abwehrverhalten des EHC nicht stimmte.

Wolfsburgs Trainer Pavel Gross war unglücklich: „Im Schnitt vier Gegentore in der Vorbereitung - das war nicht gut.“ Gross ärgert das doppelt, denn er ist ein Coach, der auf die Defensive großen Wert legt. Er will Siege lieber mit 2:1 oder 3:2, nicht unbedingt Offensivspektakel, weil bei denen der Ausgang viel schwerer zu kalkulieren ist.

Kalkulierbar war der EHC in der Vorbereitung aber auch. „Viel Aufwand für eigene Tore, dafür haben wir die Gegentore hergeschenkt“, seufzte Manager Charly Fliegauf. Gross: „Wir haben überflüssige Fehler gemacht, die wurden rigoros genutzt.“ Er ist aber zuversichtlich, dass sich die Fehlerquote verringert.

Dann könnte auch das Positive zum Tragen kommen, das es bisher auch zu sehen gab. In Überzahl erwies sich der EHC als recht schlagkräftig - und das, obwohl mit Matt Dzieduszycki ein im Powerplay gesetzter Akteur und ausgemachter Torjäger noch nicht spielte. Und: Bis auf Jeff Likens haben alle Neuen schon getroffen. Auch Brett Palin, der sich zudem als Vorbereiter schon einige Male in Szene setzte. Der erfahrene Abwehr-Hüne war in Nordamerika kein Top-Skorer. Interessant: Ein Top-Skorer war vor einigen Jahren auch Jan-Axel Alavaara nicht gewesen - und wurde in Wolfsburg einer der torgefährlichsten DEL-Verteidiger, insbesondere im Powerplay.

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