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Gerrit Fauser: Guter Start gegen Japan, Grizzlys stolz

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Gerrit Fauser: Guter Start gegen Japan, Grizzlys stolz

Wolfsburg/Riga. Perfekter Start für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ins Olympia-Qualifikationsturnier: In Riga gab es am Donnerstag ein 5:0 im Auftaktspiel gegen Japan. Das DEB-Team war selten stärker besetzt - umso bedeutsamer, dass Gerrit Fauser von den Grizzlys Wolfsburg dabei ist.

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Vielseitig: Gerrit Fauser ist die neue Nationalmannschafts-Hoffnung der Grizzlys, gewann am Donnerstag mit Deutschland 5:0 gegen Japan.

Quelle: cp24

Sein Klub-Trainer Pavel Gross: „Vielleicht kann er es Kai Hospelt oder Christopher Fischer gleichtun.“

Dieses Duo kämpfte sich mal über Wolfsburg in die Nationalmannschaft. Fauser ist einer von 13 Angreifern im Aufgebot - und zu denen zählen mit Tom Kühnhackl von Stanley-Cup-Sieger Pittsburgh, Tobias Rieder (Arizona Coyotes) und Leon Draisaitl (Edmonton) drei in ihren Klubs gesetzte NHL-Profis. Sich in diesen Kader zu kämpfen, heißt schon was.

Fauser ist zwar noch nur 13. Stürmer (ohne feste Reihe), hatte am Donnerstag nicht regelmäßig Eiszeit. Aber: Weil er vielseitig ist, als Center oder Außen spielen kann, im Klub in Unter- und Überzahl erprobt ist, hat Bundestrainer Marco Sturm den robusten Angreifer auf dem Zettel. Gross: „Es freut mich für Fausi, es ist gut für ihn. Und es freut mich auch für unsere Organisation!“

Im Nationalteam ist Fauser meist in Unterzahl zu erwarten. Die Situation gab es am Donnerstag nicht oft. Am Freitag gegen Österreich (14.30 Uhr) und am Sonntag (17 Uhr) gegen Lettland (beide Spiele live auf Sport 1) wird es härter. Allein der Sieger des Turniers qualifiziert sich für die Winterspiele 2018.

Die Grizzlys bestreiten am Freitag ein Testspiel in Halle/Saale gegen die Eisbären Berlin. Im Tor wird Felix Brückmann stehen. Darauf legte sich Gross am Donnerstag fest. Der Keeper hat noch kein Vorbereitungsspiel absolviert, weil er sich verletzt hatte.

Die Eindrücke diese Woche in Wolfsburg waren gut. Er ist bereit. Weil Brückmann noch viel Praxisrückstand hat, dürfte er, wenn alles gut läuft, auch am Sonntag (18 Uhr) im Champions-League-Heimspiel gegen Dynamo Pardubice spielen.

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