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Gast ist nicht mal gefordert

Eishockey Gast ist nicht mal gefordert

Die kleinste Kulisse der bisherigen Saison (1700) - vielleicht lag es an der Fußball-Konkurrenz nebenan. Doch Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg muss aufpassen, dass er sich nicht ganz allein die Halle leer spielt. Es setzte gestern bereits die dritte Heimniederlage in Serie und die fünfte Schlappe binnen sechs Partien. Das 1:5 (0:4, 0:0, 1:1) gegen den EHC München war eine Lehrstunde.

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Her mit der Scheibe: Auch diesen Angriff des EHC klärte München (weiße Trikots) leicht.

Quelle: Photowerk (bas)

Den Gästen reichte eine spritzige Anfangsphase, unterstützt von Wolfsburger Mattheit, dummen Strafen und nicht weniger unnötigen Fehlern. Dem schnellen 0:1 ließ Armin Wurm ein Foul folgen, in dessen Nachgang München in Überzahl das 2:0 erzielte.

EHC-Coach Pavel Gross nahm sofort eine Auszeit, doch mit einem weiteren Überzahltor war eigentlich schon alles gelaufen, mit dem 0:4 war die Sache endgültig durch.

München hatte sich in allen Belangen als besser erwiesen. Die Gäste sind eine bärenstark besetzte Truppe, sie standen nach drei Niederlagen unter Druck. Schmerzhaft aber: Wolfsburg konnte sie gestern überhaupt nicht fordern. Gross stellte nach dem ersten Drittel vorn etwas um, sein Team sah besser aus.

Und hätte Matt Dzieduszycki (23.) nicht mal wieder den Pfosten getroffen, vielleicht wäre es ja noch einmal spannend geworden. Vielleicht. Gross betrachtete den Verlauf so: „Wir sind nicht besser geworden, München hat nachgelassen.“ Es dürfte eine unruhige Trainingswoche werden. Denn es hat ein Hammermonat begonnen. Bis zum 2. November folgen jetzt ab Freitag Schlag auf Schlag zehn Partien. Wer da nicht ordentlich punktet, stürzt ab.

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