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Ganz großer Abschied: Tränen bei Milley!

EHC Wolfsburg Ganz großer Abschied: Tränen bei Milley!

Dass es bewegend werden würde, war klar. Es wurde bewegender. Mit Norm Milley wurde am Samstag einer der größten Wolfsburger Eishockey-Spieler aller Zeiten vom EHC verabschiedet. Er hatte Tränen in den Augen, viele Fans auch.

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Ehrenplatz in der Eis-Arena: Norm Milleys Rückennummer wird in Zukunft die Halle zieren. Der Stürmer war sprachlos.

Quelle: Photowerk (bb)

Super-Geste: Manager Charly Fliegauf zeigte ihm die Riesen-Tafel mit seiner Rückennummer, die in der Eis-Arena aufgehängt wird. Fliegauf: „Die Nummer 14 vergeben wir nicht mehr!“ Immer die 14: John Markell (ESC Wolfsburg) trug sie, Arpad Györi als erster EHC-Superstar trug sie - nun hängt sie endlich in der Halle.

Die Abschlussparty im Kolumbianischen Pavillon am Allersee - wie immer gingen etliche Akteure, neben Milley wurde mit Matt Dzieduszycki ein weiterer Ausnahmespieler gesondert verabschiedet. Der größte Jubel aber gehörte Milley, der unter Riesenapplaus auf die Bühne kam, mit „Norm Milley, du bist der beste Mann“ gefeiert wurde. Als er zu seinen Worten ansetzte, wischte er sich Tränen aus den Augen stockte. „Mein Herz bleibt hier“, sagte der Stürmer, der zur Düsseldorfer EG wechselt. „Sieben große Jahre, danke, dass ich hier heimisch werden durfte.“

„Es war eine tolle Zeit“ ,bedankte sich der Diesel beim Anhang. Sein Ziel ist noch unbekannt.

Der EHC orientiert sich anders, will und muss neue Stars formen. Manager Fliegauf gab zu: „Wir verabschieden Spieler, wie wir sie so schnell nicht wieder bekommen werden.“ Dzieduszycki markierte mal 31 Tore. „Unerreicht beim EHC“, so Fliegauf. Und über Milley sagte er, bevor sich die beiden umarmten: „Dass ich einen guten Spieler bekomme, das wusste ich vor sieben Jahren, aber nicht, dass wir einen so tollen Spieler bekommen.“ Die Fans plauderten danach noch mit vielen Spielern, holten sich Autogramme, Fotos. Einer schrieb und schrieb und schrieb, noch über eine Stunde länger. Es schien, als wollte jeder ein Bild. Ein Autogramm. Ein letztes Wort. Bevor ein Großer die Wolfsburger Bühne verließ.

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