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Gänsehaut-Feeling macht Grizzlys heiß gegen München

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Gänsehaut-Feeling macht Grizzlys heiß gegen München

Immer noch kein Sieg in den Final-Play-Offs, in der Serie gegen Favorit München mit 0:2 hinten, am morgigen Dienstag (19.30 Uhr) Partie Nummer 3 beim Hauptrundensieger vor der Brust. Heute flogen die Grizzlys Wolfsburg los und Manager Charly Fliegauf verkündete kämpferisch: „Wir sind überzeugt, dass wir gewinnen können. Wir hissen nicht die weiße Fahne.“

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Gänsehaut-Atmosphäre: Die Fans der Grizzlys beeindruckten beim Heimspiel am Sonntag. Um diese Stimmung noch zweimal genießen zu können, müssen die Wolfsburger jetzt mal gewinnen.

Quelle: imago 23642641

Nach der Gänsehaut-Atmosphäre beim Heimspiel am Sonntag wolle man den Fans etwas zurückgeben.

Nämlich endlich einen Sieg. Wolfsburg in seiner Eishockey-Geschichte hat jetzt insgesamt fünf DEL-Final-Spiele bestritten, diese allesamt verloren, drei davon daheim. Diese Bilanz muss sich verbessern, „das steht doch außer Frage“, so Fliegauf.

Er war gestern immer noch angetan vom Sonntag-Heimspiel. „Das wär Gänsehaut pur“, lobte er die Choreografie, die sich durch die ganze Halle zog. Fliegauf: „Beim Gedanken daran habe ich auch am Tag danach immer noch Gänsehaut.“ Dementsprechend werde Wolfsburg alles daran setzen, in der Serie zu verkürzen, auszugleichen, noch ein drittes Heimspiel zu erzwingen. Logisch. Geht es morgen wieder schief, müsste ein Wunder her. Einen 0:3-Serienrückstand hat in der DEL noch keiner aufgeholt.

Fraglich, ob Wolfsburg komplett ist. Zum Stand bei Torjäger Sebastian Furchner und Verteidiger Robbie Bina, die beide am Sonntag ausgefallen waren, gibt es keine Diagnose. Fliegauf lässt allerdings durchblicken: Bei Bina wird es eher nichts, Furchner hat vielleicht eine Chance.

Die Stürmer Daniel Widing oder Marco Rosa würden Binas Ausländerplatz übernehmen. Spielt Furchner nicht, bekäme Sergei Stas, zuletzt meist Reservist auf der Spielerbank, viel Eiszeit, Angreifer Christoph Höhenleitner würde verteidigen.

Ausfälle hin, Rotation her, „unsere Kraft reicht“, sagt Höhenleitner. Und Keeper Felix Brückmann verspricht: „Wir haben eine Saison hart auf das mögliche Finale hingearbeitet, wir geben bei einem 0:2-Rückstand nicht auf, auch wenn die Situation nicht einfach ist.“

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Neuer Anlauf: Gerrit Fauser (dunkles Trikot) und die Grizzlys wollen heute in München (l. Michael Wolf) in der Final-Sereie den ersten Sieg.

Eine Niederlage können sich die Grizzlys heute in München nicht erlauben. Sie sind kämpferisch, und sie wissen, was zu tun ist. Keeper Felix Brückmann: „Wir müssen aus den ersten beiden Spielen lernen.“ Nämlich, so Kapitän Tyler Haskins: „Von der Strafbank wegzubleiben.“ Und cool zu bleiben.

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