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Furchners Willen lässt die Fans jubeln

Eishockey Furchners Willen lässt die Fans jubeln

Nackenschläge, Nervenkitzel, Jubel - Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg lieferte sich gestern ein Torfestival mit Nürnberg, gewann vor 2350 Fans mit 5:4 (2:1, 1:2, 1:1) n. V.. Gerrit Fauser, Benedikt Kohl, Brent Aubin, Tyler Haskins und Sebastian Furchner trafen.

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Matchwinner: Sebastian Furchner (3. v. l.) besorgte das 5:4 für den EHC in der Verlängerung gegen Nürnberg.

Quelle: Photowerk (bb)

Es war das Ende der Marathon-Wochen (elf Partien seit dem 26. Dezember). Kraft, Willen und Nerven waren gefragt. Wolfsburg hatte alles. Und den entscheidenden Tick mehr Willen als die Gäste. Denn: Das Team von Pavel Gross musste zweimal hinterherrennen, obendrein noch zwei ziemlich kruden Gegentoren.

Gleich das 0:1 war ein Eigentor, offensichtlich von Simon Danners Schlittschuh war der Puck reingerutscht. Wolfsburg trumpfte danach im Powerplay auf, drehte die Partie zum 2:1. Doch die Gäste, die zwischendurch zu schwächeln schienen, waren im zweiten Abschnitt wieder druckvoll, glichen verdient aus. In Unterzahl legte Christoph Höhenleitner für Aubin zur neuerlichen Führung auf, doch nur kurz darauf segelte ein von Robbie Bina abgefälschter Schuss in den Wolfsburger Kasten - 3:3.

Als im Schlussabschnitt dann Steven Reinprecht einen von mehreren Nürnberger Kontern vollendet hatte, sah es düster aus. Doch der EHC raffte sich wie schon am Dienstag in Berlin trotz Rückstands und zunehmender Müdigkeit auf. Der Kapitän ging voran, Haskins vollendete ein feines Solo mit der Rückhand zum 4:4, nachdem EHC-Keeper Daniar Dshunussow zuvor noch einige dicke Nürnberger Gelegenheiten entschärft hatte.

Die Overtime musste entscheiden. Und erneut war Entschlossenheit Trumpf - und blieb Sieger. Ein Nürnberger hatte keinen Stock, Furchner suchte die Lücke, schob sich energisch zum Tor und vollstreckte zum 5:4, das die Fans ausgiebig feierten.

rau/aha

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