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Furchners Appell: „Zusammenhalten!“

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Furchners Appell: „Zusammenhalten!“

Sebastian Furchner hat schon einige Krisen bei den Grizzlys Wolfsburg miterlebt - stets wurden sie gemeistert. Deshalb ist es mehr als eine Durchhalteparole, wenn der Routinier sagt: „Zusammenhalt ist der Schlüssel, mit Zusammenhalt schaffen wir es wieder in die Play-Offs.“

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Gemeinsam kommen wir da raus! Wolfsburgs Urgestein und Torjäger Sebastian Furchner (2. v. r.) ist zuversichtlich - aber er mahnt auch.

Quelle: Photowerk (bs)

Nicht, dass er Zweifel hätte, aber er weiß, wie sehr die aktuellen Schwierigkeiten an allen nagen. Wolfsburgs Powerplay ist unterirdisch, dazu funktioniert im Sturm nur eine Formation. Und: Wenn nicht weiter mindestens so konstant gepunktet wird wie in den vergangenen vier Partien, dann wird die Nachdenklichkeit immer größer. Und dann wird der Zusammenhalt immer schwieriger. Weitere Erfolgserlebnisse müssen her. Dafür muss der eine oder andere zulegen.

Furchner: „Jeder muss seine Leistung bringen, jeder muss wissen, was seine Stärken sind und sie einbringen.“ Das gelang zuletzt nicht vielen, vor allem den vermeintlich guten Skorern wie Marco Rosa und Brent Aubin nicht. Mark Voakes hat offenbar zudem jetzt ein Loch erreicht. Nicht ungewöhnlich nach seiner halbjährigen Totalpause. Aber schlecht.

Denn Wolfsburgs Torgefahr reduziert sich im Angriff praktisch auf die Reihe mit Furchner, Tyler Haskins und Daniel Widing. Die Gegner werden sich auf sie einstellen, und, so mahnt Furchner: „Unsere Reihe spielt doch über ihre Verhältnisse.“ Sie ist die gefährlichste Formation der Liga. Der Flügelstürmer ehrlich: „Dass ich zur Spielpause schon elf Tore hatte, ist nicht normal.“ Jetzt sind es zwölf.

Unterstützung im Torabschluss wird gebraucht und der Trend müsse anhalten. Das Urgestein glaubt: „Wir sind auf dem richtigen Weg, spielen mit weniger Angst als noch vor der Pause. Aber: Wir dürfen uns keinen Ausfall leisten. Und wir dürfen uns auch nicht sagen, es ist ja noch Zeit.“

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