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Furchner mit starker Reaktion

Eishockey Furchner mit starker Reaktion

Er habe nichts anders gemacht als sonst - nach dieser Aussage von Sturm-Routinier Sebastian Furchner am vergangenen Freitagabend musste sogar Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf schmunzeln. Satte elfmal hatte Furchner im DEL-Eishockey-Spiel Torschüsse auf Straubings Gehäuse gebracht, am Ende zwei Tore beim 4:2-Erfolg erzielt.

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Schießen, was das Zeug hält: Sebastian Furchner brachte 19 Schüsse in zwei Spielen aufs Tor, zwei Treffer waren der Lohn.

Am Sonntag lud Furchner mit acht Schüssen in Düsseldorf nach. Warum das so bemerkenswert ist? 19 Schüsse in zwei Spielen stehen 38 Schüssen in 13 Partien zuvor gegenüber. Also nichts anders gemacht? Das haut wohl nicht hin. Coach Pavel Gross: „Der Furchi hatte unter der Woche schon im Training Gas gegeben, er wollte es wissen, er hat sich das Glück erarbeitet.“

Der Außenstürmer hatte längere Zeit nicht getroffen, sich eine leise Kritik der Führung offenbar zu Herzen genommen. Und wie der Routinier so ist, stark reagiert, ohne groß darüber reden zu wollen. Er hat einfach mehr geschossen. Noch mehr. Schon zuvor hatte nur Matt Dzieduszycki öfter draufgehalten.

Wolfsburgs Trainer sieht die neue Schusswut Furchners gern. Denn: „Ein guter Schuss ist mir lieber als ein schlechter Pass.“ Und: „Man kommt nicht einfach so zu so vielen Schüssen. Dafür muss man laufen, Zweikämpfe gewinnen und am richtigen Platz anspielbar sein.“

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