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Furchner führt den EHC zum Sieg

EHC Wolfsburg Furchner führt den EHC zum Sieg

Die Konkurrenz gab sich keine Blöße, wichtig, dass Wolfsburgs Eishockey-Erstligist gestern gegen Straubing vor 2100 Zuschauern gewann. Sebastian Furchner (2), Jeff Likens und Marco Rosa trafen beim 4:2 (2:0, 1:1, 1:1) des EHC.

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Viel Jubel: Sebastian Furchner (M.) schraubte sein Konto gestern auf 18 Treffer, gewann mit dem EHC 4:2.

Quelle: Boris Baschin

Es sah so einfach aus - und plötzlich wurde es eine enge Kiste. Zwei Drittel lang hatten die Gastgeber in ihren farblich seltsamen Sondertrikots die Sache gut im Griff gehabt. Dabei hatte ihnen wieder einmal ihr starkes Powerplay geholfen. Drei der ersten vier Chancen wurden genutzt, in Unterzahl war die Quote gar lange noch besser. Einmal hatte Robbie Bina den Schuss von Likens zum 1:0 in eine Bogenlampe verwandelt, beim 2:0 hatte Furchner im Slot den Pass von Tyler Haskins trocken verwandelt. Mit dem 3:0 durch Rosa schien es gelaufen, doch der Anschluss fiel prompt. Gerrit Fausers Rettungsversuch bei Canzanellos Schuss gelang (so hieß es nach Videobeweis) erst hinter der Linie.

Bis dahin hatte sich der EHC als giftig, zweikampfstark und selbstbewusst erwiesen. Nahtlos hatten sich Brent Aubin, Vincenz Mayer (beide hatten gute Chancen) und Verteidiger Armin Wurm nach langen Verletzungspausen eingefügt. Dass mit Norm Milley ein Gestalter, der obendrein im Powerplay eine Bank ist, von Coach Pavel Gross überzählig auf die Tribüne gesetzt worden war, fiel nicht auf. Als der Dauerbrenner (seit 2008 beim EHC) sich zeigte, feierten ihn die Fans.

Und die mussten bald darauf zittern. Mit dem 2:3-Anschlusstreffer waren die Gäste voll im Spiel, Keeper Sebastian Vogl rückte mehr und mehr in den Blickpunkt, zeigte starke Paraden - und buchte dann seinen ersten Saison-Skorerpunkt. Er passte zu Furchner, der dann mit Treffer Nummer 18 seinen persönlichen DEL-Rekord einstellte. Das war aber nachrangig. Wichtiger: Drei Punkte im Kampf um einen Play-Off-Platz.

rau/aha

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