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Furchner/Mulock: Das eiskalte Duo

Eishockey: Grizzlys Wolfsburgs Furchner/Mulock: Das eiskalte Duo

Ein Tor, das statistisch nicht zählt, obwohl es einen Wert hatte und eminent wichtig war - das ist eine der vielen Eigenheiten im Eishockey-Regelwerk. So ein Phantom-Tor erzielte am Sonntag in Mannheim Sebastian Furchner für Erstligist Grizzlys Wolfsburg. Und machte damit Tyson Mulock zum Matchwinner.

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Eiskalt: Wolfsburgs Tyson Mulock hat Mannheims Keeper Youri Ziffzer verladen.

Quelle: p-i-x.org

Das eiskalte Duo wurde zum Schrecken der Adler, nachdem die nie aufsteckende Mannschaft zuvor ein 1:4 in ein 4:4 verwandelt hatte.

Furchner: „Wenn man vor 11.000 einen Penalty verwandelt, dann freut man sich natürlich, das sind die großen Momente - klar ist man dann glücklich.“

Das Tor zählte zwar, aber nicht statistisch. Denn im Penaltyschießen zählt immer nur ein Treffer. Mannheim hatte begonnen, Martin Buchwieser war an Felix Brückmann gescheitert. Mulock hatte für Wolfsburg getroffen, Ex-Adler Brückmann zog auch Ex-Grizzly Kai Hospelt den Zahn. Furchner lief an und vollstreckte. Damit war das Penaltyschießen entschieden. Die Adler konnten (bei drei Schützen) nicht mehr gewinnen. Damit hatten sie kein Tor, für die Grizzlys zählte deshalb das erste. Womit Mulock zum sechsten Mal das entscheidende Tor für die Grizzlys erzielt hatte.

Furchner fand es klasse, denn „entscheidend ist, dass wir gewinnen - nicht, wer trifft.“ Wobei der Torjäger ein ganz eigenes Kuriosum ist: Als er Tore am Fließband schoss, gewann Wolfsburg seltener. In der Siegesserie war er bis Freitag ohne Tor geblieben. „Das irritiert mich nicht,“ sagt er, „so lange ich Chancen habe. Und die hatte ich ja.“ Bei Penaltys war er, obwohl er gut skorte, nicht gesetzt. In Mannheim schickte ihn Coach Pavel Gross raus. Furchner vollstreckte eiskalt, bewunderte aber Mulock, der mit der gleichen Bewegung wie schon gegen Krefeld zuschlug. Zweimal fielen die Keeper drauf rein. Und was, wenn nicht? Furchner: „Das ist ein starker Move, Tyson macht das ganz stark. Da hat der Schütze immer noch Optionen.“

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