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Foucault vor DEL-Debüt, Lob und Tadel für Pfohl

Grizzlys Wolfsburg Foucault vor DEL-Debüt, Lob und Tadel für Pfohl

Wolfsburg. Das Ergebnis von 1:4 könnte das Aus in der Champions-League für Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg bedeuten. Dennoch hatte das Hinspiel gegen die Zürich Lions Positives. Etwa das Comeback von Stürmer Kris Foucault, der nun am Freitag im Spiel in Krefeld auch sein DEL-Debüt für Wolfsburg geben dürfte.

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Endlich lässt er das Eis spritzen: Kris Foucault (l.) gab gegen Zürich sein Comeback und freut sich nun auf seine DEL-Premiere.

Quelle: Britta Schulze

Der Angreifer war glücklich, endlich eingreifen zu können, meinte aber: „Ich war echt nervös.“ Kein Wunder: „Comeback - und dann geht es auch noch gegen meine alte Mannschaft.“ Aber: „Mit dem ersten Bully war es dann ein Spiel wie jedes andere auch.“ Er weiß: „Klar geht es bei mir noch besser. Ich sehe die Partie als Vorbereitung auf meine ersten DEL-Spiele mit Wolfsburg. Ich denke, da wird vieles noch besser klappen.“ Seine läuferische Klasse und seinen Willen, harte Schüsse abzufeuern, ließ er gleich wieder aufblitzen.

Das Ergebnis behagt ihm nicht. Es ist bereits seine dritte Champions-League-Kampagne, und erneut sieht es so aus, als ob es nicht fürs Achtelfinale reicht. „Zürich ist eines der besten Teams Europas. Wir haben unsere vielen Chancen nicht genutzt“, so Foucault. „Darüber hinaus haben die Lions ein starkes Powerplay. Im Rückspiel müssen wir auf jeden Fall disziplinierter auftreten, mehr Zug zum Tor haben.“

Gegen Zürich spielte Foucault neben Center Fabio Pfohl. Möglich, dass das so bleibt, möglich aber auch, dass Coach Pavel Gross fürs DEL-Wochenende umbaut. Unter anderem, weil Foucault endlich zurück ist, ein Import-Center fehlt und Christoph Höhenleitner ausfällt, spielen jetzt noch nicht die Formationen, die sich mal als Stamm herauskristallisieren.

Youngster Pfohl hat im Moment ein kleines Tief. „Es läuft alles negativ für ihn“, hat auch Manager Charly Fliegauf beobachtet. In zwei Spielen in Folge Disziplinarstrafen, gegen Zürich mit brutalem Fehlpass die Vorentscheidung zum 1:3 ermöglicht, vorher eine Riesenchance ausgelassen. „Er muss die Risiken besser kalkulieren“, so Ex-Profi Fliegauf, der das Top-Talent aber auch anschiebt: „Es ist gut, wenn er etwas probiert.“ Außer bei den Strafen. Die können kosten. Fliegauf: „Da gibt es interne Regelungen.“

von Jürgen Braun und Alexander Heldt

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