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Foucault brennt auf sein Comeback, Fliegauf bremst

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Foucault brennt auf sein Comeback, Fliegauf bremst

Wolfsburg. Die Verletzung ist nicht so gravierend, aber schmerzhaft, an sensibler Stelle und nur langsam abklingend im Oberkörperbereich. Kris Foucault, den bei Eishockey-Vizemeister Grizzlys Wolfsburg als Torjäger eingeplanten Angreifer, macht sie fast verrückt. „Er scharrt mit den Hufen“, weiß Manager Charly Fliegauf.

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„Er scharrt mit den Hufen“: Wolfsburgs Zugang Kris Foucault (l.) will schnell aufs Eis und unbedingt gegen seinen Ex-Klub Zürich auflaufen.

Quelle: Boris Baschin

Foucault trainiert auch schon wieder. Aber praktisch ohne Körperkontakt. Das Schlimmste, was passieren könnte, wäre, wenn die Verletzung zum Beispiel in einem zu früh geführten Zweikampf wieder aufflammt. Da er aber Radfahren und die Beinmuskulatur belasten kann, ist Foucault wie jeder Profi in seiner Situation genervt und heiß aufs Eis. Fliegauf weiß immerhin: „Es geht voran.“ Am Dienstag und am Mittwoch sollte es noch sogenannte Off-Ice-Belastungstests geben, dann kann Foucault vielleicht endlich ins echte Teamtraining zurückkehren.

Fliegauf weiß: „Kris will natürlich unbedingt in den Champions-League-Spielen gegen Zürich dabei sein.“ Denn für Zürich, das in der schweizerischen Top-Liga in der Spitzengruppe steht, hatte Foucault in der vergangen Saison gespielt. Später war er zwar oft überzähliger Ausländer (nur vier dürfen in der NLA pro Team aufs Eis), aber in der CHL war er gesetzt. Und treffsicher mit fünf Toren in fünf Spielen. Am 4. Oktober erwarten die Grizzlys die ZSC Lions zum Hinspiel.

Foucaults Fähigkeiten würden den Grizzlys so oder so helfen. Seine Erfahrung im internationalen Wettbewerb wäre sicher nicht von Schaden - er ist inzwischen das dritte Mal dabei. Vor seinem Engagement in Zürich schon mit den Vienna Capitals. In 17 CHL-Spielen hat er neun Treffer erzielt.

Und jetzt hat er einen Wunsch: „Ich würde gern mal die Runde der letzten 16 erreichen. Das hatte ich noch nicht.“ Dass er dabei helfen will, versteht sich von selbst. Aber, so Fliegauf: „Wir müssen genau aufpassen, wollen nichts riskieren, müssen ihn zur Not bremsen.“ Der Stürmer sieht es nicht anders: „Ich will so schnell wie möglich helfen, aber ich befürchte, für das Wochenende und wohl auch für das Heimspiel gegen Zürich reicht es noch nicht.“

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