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Fliegaufs WM: Das macht dem EHC-Manager Sorgen

Eishockey Fliegaufs WM: Das macht dem EHC-Manager Sorgen

Sein Wort hat Gewicht. Nicht umsonst zählt Charly Fliegauf neben Berlins Peter John Lee zum Kompetenzteam Sport des deutschen Eishockeys. Der Manager des EHC Wolfsburg war bis kurz vor dem Finale bei der Eishockey-WM in Minsk, brachte einige wichtige Eindrücke mit, über die sich der DEB und auch die Liga Gedanken machen werden. Fliegauf über...

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Einmal durchpusten: EHC-Manager Charly Fliegauf beobachtete die Weltmeisterschaft aufmerksam, sah starke Russen (gr. Bild), Gutes bei Deutschland, aber auch Defizite. Als Mitglied des Kompetenzteams Sport wird er Liga und Verband seine Einschätzungen mitteilen.

Quelle: dpa/Photowerk

...das Turnier: „Toll. Volle Hallen, zudem wurde in Minsk auch rund um die Spiele viel auf die Beine gestellt. Richtig gut.“

...Weltmeister Russland: „Überragend. Man hat gemerkt, dass sie etwas richtigzustellen hatten.“

...das Niveau in diesem Olympischen Jahr: „Viele Teams hatten viele Absagen, dadurch ist es schwer zu bewerten, aber es war sportlich sehr spannend. Und viele Nationen nutzten diese WM, um neue Spieler zu testen. So auch wir.“

...die jungen Deutschen: „Für Spieler wie Tobias Rieder und Leon Draisaitl, aber auch für einige andere Newcomer war es wichtig zu sehen, wo sie international stehen. Draisaitl hat mir sehr gut gefallen.“

...Deutschlands Abschneiden samt Absturz auf Platz 13 in der Weltrangliste: „Schade, es hätte besser ausgehen können, gegen die Schweiz etwa war mehr drin. Aber bis zum Abstieg war es auch knapp. Man darf die WM nicht am Ergebnis festmachen, muss sie als Prozess im Hinblick auf die WM 2017 sehen, die Deutschland und Frankreich ausrichten. Ich habe einige gute Dinge gesehen.“

...die Überraschungen: „Überrascht hat mich, und das ist nicht erfreulich, wie weit andere Nationen läuferisch sind. Spieler wie Alex Barta oder Frank Mauer, in der DEL läuferisch herausragend, sind international Durchschnitt. Läuferische Ausbildung – da haben wir meiner Ansicht nach den größten Nachholbedarf. Und: Von den starken Franzosen war ich sehr überrascht.“

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