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Fliegaufs Fan-Frust: Erfolg zu selbstverständlich?

Eishockey Fliegaufs Fan-Frust: Erfolg zu selbstverständlich?

Das Viertelfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft – seit 2009 ist Wolfsburg immer dabei. Und das trotz eines Etats, der im Vergleich mit vielen Konkurrenten sehr bescheiden ausfällt. Aber: Nur 2000 eigene Fans waren beim Viertelfinal-Einzug am Sonntag dabei – das macht den Manager traurig. Charly Fliegauf: „Unser Erfolg ist einmalig – aber er ist kein Selbstläufer.“

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So voll darf‘s gern immer sein:  EHC-Manager Charly Fliegauf wünscht sich mehr Fans für den Dauer-Play-Off-Gast.

Die mauen Zuschauerzahlen wecken bei ihm den Verdacht: Der Erfolg wird möglicherweise schon als zu selbstverständlich angesehen, ein Viertelfinal-Einzug löst in Wolfsburg keine Eishockey-Euphorie mehr aus. Dabei ist es alles andere als leicht, in den DEL-Play-Offs unter die letzten Acht zu kommen. Deutsche Eishockey- Schwergewichte wie Hamburg, Köln, Berlin und Mannheim sind in diesem Jahr und den Spielzeiten davor auch immer mal gescheitert. Nur Wolfsburg war immer dabei. Und in den Pre-Play-Offs kamen nur 2000 eigene Fans. Flieg-auf: „Ich mag es nicht mehr kommentieren. Außerorts werden wir nur noch als der Klub mit den wenigen Zuschauern wahrgenommen...“

Und von denen sind jetzt einige auch noch vergrätzt, weil sie sich auf den Stehrängen zuletzt von Krefelder Anhängern verdrängt sahen. Manche sehen sogar die Plätze auf der beliebten Treppe rechts gefährdet. „Das sind sie nicht, Treppe rechts bleibt für heimische Fans“, stellt Geschäftsführer Rainer Schumacher klar.

Dass sich mancher auf den alten Holzsitzplätzen nicht mehr wohlfühlt, wenn er hunderte Gästefans im Nacken hat, ist nachvollziehbar, wird aber selten der Fall sein. Wolfsburgs Problem sind vielmehr die vielen Plätze, die viel zu oft frei bleiben...

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