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Fliegaufs Ärger: „Es ist immer das Gleiche!“

Eishockey Fliegaufs Ärger: „Es ist immer das Gleiche!“

Mal so, mal so! Bei Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg ist Inkonstanz die größte Konstante. Manager Charly Fliegauf findet es langsam langweilig: „Das Thema haben wir jede Saison. Das ist eigentlich nicht zu begreifen. Zwei, drei Spiele geht es gut, dann nicht mehr.“

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Wo ist die Hilfe? EHC-Keeper Sebastian Vogl (hier Sieger gegen Christoph Schubert) hatte in Hamburg oft nicht die richtige Unterstützung.

Quelle: p-i-x.org

Wolfsburg ist seit der Länderspielpause etwas außer Tritt. Nach einem Riesen-Heimspiel gegen Köln (3:0) folgten schludrige (Straubing) oder zahnlose (0:1 in Berlin) Auftritte oder extrem wechselhaft geführte Partien (4:3 n. P. nach 3:1 gegen Nürnberg) und 4:5 (nach neuerlicher 3:1-Führung in Hamburg). In beiden Partien spielte Wolfsburg eine Weile stark, dann schwach, um in Hamburg nach dem 3:5 sogar noch einmal Gas zu geben. Fliegauf: „Schwankungen im Spiel – so was will man gar nicht haben.“ Konstant durchzuspielen – das ist wieder einmal das Thema beim EHC. Nicht zum ersten Mal in dieser Spielzeit. Das Potenzial ist da, wird manchmal auch konstant in einem Spiel abgerufen, manchmal auch über mehrere Partien, dann folgt der Rückfall. Fliegauf: „Es ist einfach nur ärgerlich, wenn man sieht, dass man es schaffen kann und dann nicht schafft.“ Die Tabelle ist extrem eng – „da tun Punktverluste besonders weh“.

Der Achterbahn-EHC – vielleicht hapert es aber auch daran, dass zu viele Spieler bislang nicht konstant im Rahmen ihrer Möglichkeiten spielen. In der Plus-Minus-Bilanz ist es deutlich abzulesen. Akteure wie Jeff Likens (+9), Tyler Haskins (+6) halten sich gut, Aleksander Polaczek (-8), Import-Verteidiger Nick Schaus (-5), aber auch Robbie Bina (-2 ) und Armin Wurm (-3) müssten besser dastehen. Fliegauf: „Das Gefälle ist schon ungewöhnlich groß. Der eine oder andere muss sich fragen, ob er sich wirklich in jedem Spiel richtig reinhängt.“

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