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Fliegauf-Klartext: „Wir müssen Eier zeigen“

EHC Wolfsburg Fliegauf-Klartext: „Wir müssen Eier zeigen“

Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg steht heute (19.30 Uhr) in Augsburg am Scheideweg. Noch ist die direkte Play-Off-Quali drin, auch das Erreichen der Pre-Play-Offs hat der Neunte der DEL noch in der Hand. Doch wenn Niederlage Nummer 6 in Folge kommt, wird es brenzlig. Manager Charly Fliegauf fordert: „Jetzt müssen wir Eier zeigen!“

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Pleitenserie: EHC-Kapitän Tyler Haskins (l.) und andere EHC-Führungsspieler werden von Manager Charly Fliegauf (r.) vor dem Spiel in Augsburg in die Pflicht genommen.

Quelle: imago sportfotodienst

Fünf Niederlagen in Folge, Führungen vergeigt, im Spiel den Faden verloren, teils haarsträubende Fehler - es läuft nichts mehr beim EHC. Flieg-auf, selbst erfahrener Ex-Profi, weiß, was in den Köpfen der Spieler vorgeht, weiß, dass vieles zusammenhängt: „Jeder ist mit sich selbst beschäftigt, will keinen Fehler machen, man spekuliert, wartet auf den anderen. Aber das ist falsch.“ So weicht Wolfsburg regelmäßig vom Plan ab, bringt sich selbst in Not.

Geht es heute schief, dann wird der Manager wohl laut. Gestern sagte er erst einmal: „Dreinhauen bringt nichts.“

Zumal sich die Spieler nach dem 3:5 gegen Ingolstadt sofort zusammengesetzt hatten. Der Manager bleibt noch ruhig, erhöht aber den Druck auf die erfahrenen Spieler - wie Tyler Haskins, Norm Milley und Matt Dzieduszycki. Die hatten gegen Ingolstadt zusammen drei Mal aufs Tor geschossen. So oft, wie Youngster Christian Neuert aus dem vierten Sturm allein. Flieg-auf: „Soll der vierte Sturm die Aufgabe erledigen, oder die, von denen es erwartet wird? Die Älteren müssen die Karre aus dem Dreck ziehen.“ Die Schützlinge von Trainer Pavel Gross sollen Gas geben, „und zwar schnell, sonst fährt der Zug zu den Play-Offs ohne uns ab.“

Eier zeigen - das bedeute: „Bereit zu sein, den Preis für den Sieg zu zahlen und nicht zu akzeptieren, dass die Gegner mit uns spielen.“ Fünf Pleiten in Folge - „das darf eine Mannschaft nicht akzeptieren!“

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