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Finden die Grizzlys aus dem Tor-Loch?

Eishockey – DEL: Heute wartet Iserlohn Finden die Grizzlys aus dem Tor-Loch?

Helfen die Iserlohn Roosters den Grizzlys aus dem Tor-Loch? Wolfsburgs Eishockey-Erstligist hat das Toreschießen verlernt. Den höchsten Saisonsieg gab es im September mit 6:1 am Seilersee. Und dort steht heute (19.30 Uhr) das zweite Saisonduell der Kontrahenten an.

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Torflaute: Hier ärgern sich Tyler Haskins (r.) und Sebastian Furchner mit Augsburg herum. Die Grizzlys spielten zuletzt gut, müssen aber heute in Iserlohn mal wieder öfter treffen.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Torschützen im September waren Jeremy Dehner, Brent Aubin, Mark Voakes und Sebastian Furchner. Für Verteidiger Dehner, der zwar immer noch top als Vorlagengeber ist, aber in den vergangenen zwölf Partien nur zwei seiner insgesamt 13 Vorlagen buchte, war es der einzige Saisontreffer. Für Voakes war es damals Saisontor Nummer drei.

Es folgte für Wolfsburgs Top-Skorer der Vorsaison noch eins in 17 Partien. Aubin schoss kurz nach dem Iserlohn-Spiel zwar noch zwei, in den vergangenen elf Partien kam aber nur ein Tor dazu. Auch er ist einer von denen, die Tore schießen können. Mittelstürmer Tyler Haskins kam in den vergangenen zwölf Partien nur auf vier seiner insgesamt zwölf Vorlagen. Sturmpartner Furchner hängt auch durch. Mit 14 Treffern führt er die DEL-Torjägerliste immer noch an, in den vergangenen neun Partien gelangen ihm aber nur noch zwei Treffer - beim 4:3 in Schwenningen. In Iserlohn hatte er damals drei Treffer markiert.

Zwar betont Furchner, der heute als zweiter Wolfsburger nach Christoph Höhenleitner die 500-Spiele-Marke im Trikot der Grizzlys überschreitet, dass es egal sei, wer die Tore schieße, „wichtig ist, dass wir Punkte holen“. Trotzdem sind Voakes, Aubin und er Spieler, an denen viel hängt. In den vergangenen acht Partien blieb Wolfsburg viermal unter zwei Treffern.

Coach Pavel Gross ist deshalb auch traurig, dass der als Torjäger eingeplante Kris Foucault lange ausfällt. Die Sturmformationen bekamen langsam Gestalt, dann musste er wieder umbauen.

So hofft Gross, dass seine Mannschaft heute den Weg der vergangenen Partien fortsetzt. Da stimmte die Laufarbeit, da waren seine Grizzlys zweimal extrem dominant, schossen aber nur ein Tor. „Also war es nicht gut genug“, so der Trainer. Der Schlüssel liege in der Defensive - da sah es zuletzt sehr solide aus. Gross analysierte aber: „Es war noch nicht alles perfekt.“ Mache man das noch besser, „dann kriegen wir vorn noch mehr Chancen und von besserer Qualität“.

Vielleicht hilft ja auch die Atmosphäre in Iserlohn, den Torriecher wiederzufinden. Die Roosters allerdings erwiesen sich zuletzt als stabiler als beim ersten Aufeinandertreffen. 22 ihrer 28 Punkte holten sie daheim.

von Jürgen Braun

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