Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Fauser wird den Start wohl verpassen

Eishockey Fauser wird den Start wohl verpassen

Wieder mal Pech für den EHC Wolfsburg mit einer Gehirnerschütterung! Diesmal hat es Angreifer Gerrit Fauser beim Eishockey-Erstligisten erwischt. Trainer Pavel Gross: „Ich kalkuliere nicht mit einem Termin für eine Rückkehr aufs Eis oder für ein Spiel.“ Weil Fauser schon seit zwei Wochen fehlt, ist praktisch sicher: Er verpasst den Saisonstart.

Voriger Artikel
EHC: Jetzt will Gross mehr Tore sehen
Nächster Artikel
Hammer-Tests: Bei Haien geht‘s los

Durchatmen und Daumendrücken: EHC-Manager Charly Fliegauf geht davon aus, dass die Pause von Gerrit Fauser (l. ) nicht zu lange dauert. Den Saisonstart dürfte der Stürmer aber verpassen.

Der Angreifer kann nicht mehr rechtzeitig wieder in Form kommen. Fauser war am 13. August bei einem Zusammenprall im Training zu Boden gegangen, hatte sogar noch weitertrainiert. Es schien harmlos. Weil er aber am Tag darauf Symptome einer Gehirnerschütterung zeigte, griff das Return-to-Play-Programm, bei dem (wenn sich der Profi gut fühlt) die Belastung sukzessive gesteigert wird. Der Schwindel kam bei erhöhter Belastung zurück.

Für den Center ist es nicht die erste Verletzung dieser Art, doch EHC-Manager Charly Fliegauf bleibt gelassen. „Ich denke nicht, dass es längerwierig wird.“ So wie bei Simon Danner, der dem EHC deswegen eine ganze Saison ausgefallen war. Auch Brent Aubin hatte in der vergangenen Saison in den Play-Offs länger aus dem gleichen Grund gefehlt. Matt Dzieduszycki hatte 2012 mit einer Gehirnerschütterung mehrere Wochen pausiert.

Ein deutscher Mittelstürmer verletzt - das wiegt schwer, schränkt die Variationsmöglichkeiten von Gross ein. Vincenz Mayer könnte als Mittelstürmer (statt als Außen) agieren. Aber: Wolfsburg hat zehn Importspieler, darf in Punktspielen nur neun einsetzen. Opfert der Coach einen seiner sechs Offensiv-Ausländer (davon drei Center) im Sturm, bekäme er keine vier Reihen komplett.

Spätestens im Oktober wäre der EHC vorn aber besser komplett: Denn da warten satte elf Partien. Fliegauf ist zuversichtlich: „Über mögliche Nachverpflichtungen mache ich mir noch keinen Kopf.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel