Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Fast verzweifelt der EHC an Goepfert

Eishockey Fast verzweifelt der EHC an Goepfert

Anrennen - und auf einmal droht nach Führung noch die Niederlage...: Für Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg war es gestern ein Spiel, „in dem es für mich schwer ist, ein Fazit zu ziehen“,. brachte EHC-Trainer Pavel Gross den Verlauf auf den Punkt. Am Ende überwog allerdings ein positiver Eindruck. Manager Charly Fliegauf nach dem 2:1 nach Verlängerung bei der DEG: „Das war so ein Spiel, wo es frustrierend werden kann. Aber es wurde in der Summe ein gutes Wochenende.“

Voriger Artikel
Zweimal Furchner: EHC stoppt Talfahrt
Nächster Artikel
Haskins trifft, EHC gewinnt

Erwischt: EHC-Routinier Norm Milley (l.) jubelt, sein Team hat Bobby Goepfert zum entscheidenden 2:1 überlistet.

Quelle: ihp24

Denn Wolfsburg war in Düsseldorf überlegen gewesen, hatte Chancen en masse - aber auf einmal stand es 1:1. Und dann kann alles passieren. Fliegauf: „Düsseldorf ist schwer zu spielen.“ Wolfsburg holte sich noch den Zusatzpunkt - nach extrem vielen Schüssen auf den Kasten von DEG-Torwart Bobby Goepfert. Gross über die Schwierigkeit des Fazits: „Goepfert war absolut der Beste auf dem Eis. Aber wir hätten ein paar Tore schießen können, ja müssen“ - bevor es in die Verlängerung ging.

Die schöne, große Düsseldorfer Halle war wieder einmal kaum halbvoll, Gross stichelte, weil angesichts ihrer Schönheit und Baukosten nicht alles optimal sei: „An den Banden könnte das Eis besser sein, da springt der Puck immer hoch.“

Davon ließ sich sein Team auf dem Weg zum Sieg aber nicht stoppen. Wichtiger war eher, dass die Fünf-Minuten-Unterzahl nach Strafe gegen Simon Danner schadlos abgearbeitet wurde. Da wirkte es sich positiv aus, dass Routinier Robbie Bina nach abgelaufener Sperre hinten wieder mitmischte. Christoph Höhenleitner, am Freitag Verteidiger, durfte wieder stürmen.

Danner machte der Coach übrigens keinen Vorwurf: „Eishockey ist eine harte Sportart. Simon hat seinen Check fertig gemacht. Es war ein bisschen zu hart, aber so ist Eishockey.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel