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Extrem-Eisbären kommen zum Auswärts-Heimspiel

Eishockey: Grizzlys Wolfburg Extrem-Eisbären kommen zum Auswärts-Heimspiel

Wolfsburg. Am Sonntag (14 Uhr) nehmen die Grizzlys Wolfsburg den dritten Anlauf zum ersten Heimsieg der Saison. Pech: Der Gegner gewinnt gern in Wolfsburg.

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Das Auswärts-Heimspiel: Die Grizzlys erwarten am Sonntag (14 Uhr) die Eisbären Berlin, die immer viele Fans mitbringen. Rund 800 sollen es diesmal sein, über 3000 Besucher werden erwartet.

Quelle: Boris Baschin / Britta Schulze

In der Vorsaison übrigens am dritten Spieltag. Danach brauchten die Grizzlys noch weitere fünf Heimpartien bis zum zweiten Saisonerfolg in der Eis-Arena. Wobei: so ein richtiges Heimspiel ist das Duell nicht. „Auswärtsheimspiel“ schreibt der Berliner Tagesspiegel angesichts des stets großen Anhangs in Wolfsburg.

Für Wolfsburg ist die Partie nie ein richtiges Heimspiel, für Berlin nie ein richtiges Auswärtsspiel. Rund 800 Berliner Anhänger werden diesmal erwartet. Pech für die Grizzlys: Um 15.30 Uhr spielt Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg auch daheim, das kostet Zuschauer. Im Vorverkauf hat sich laut Pressesprecher Christopher Gerlach in den letzten Tagen nicht mehr viel getan. Auf 3000 stagniere die Zahl verkaufter Tickets.

14 von 22 Partien in der Eis-Arena hat Berlin gewonnen, ist neben Mannheim die einzige Mannschaft mit positiver Siegbilanz bei den Grizzlys.

Nach einem schwächeren Jahr waren die Berliner in der vergangenen Saison Hauptrunden-Zweiter, schieden aber gegen die Kölner Haie im Viertelfinale aus. Das Team von Uwe Krupp ist schon wieder im Rollen, hat neun Punkte, ist extrem eingespielt. „Der Eisbären-Kern mit dem 85er-Jahrgang ist immer noch beisammen“, weiß Grizzlys-Trainer Pavel Gross. Das sind Cracks wie Frank Hördler, André Rankel, Florian Busch und Jens Baxmann.

Mit Jonas Müller (20) und Sven Ziegler (21) sind zwei Eigengewächse inzwischen schon starke DEL-Spieler, flankiert wird das Ganze von Assen wie dem schussstarken Verteidiger Micki DuPont, den Torjägern Barry Tallackson und Nick Petersen, der schon viermal getroffen hat. Apropos treffen: Besser als die Extrem-Eisbären trifft keiner. Ihre zwölf Gegentore (und das bei immerhin drei Siegen) werden nur von den weniger erfolgreichen Teams Wolfsburg, Nürnberg, Krefeld, Schwenningen und Iserlohn getoppt.

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