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Extra-Kick in Krefeld? Riefers kommt in Fahrt

Grizzlys Wolfsburg Extra-Kick in Krefeld? Riefers kommt in Fahrt

Wolfsburg. Aus Krefeld zog er aus, um im deutschen Eishockey erfolgreich zu sein, inzwischen ist Philip Riefers in Wolfsburg, wo er bei den Grizzlys aus einer großen Talsohle will. Da kommt die Partie am Freitag (19.30 Uhr) in seinem Geburtsort gerade recht. Denn es scheint, als ob Riefers den erhofften Weg gehen kann. Er ist in einem kleinen Hoch.

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Ein Neuzugang im Form-Hoch: Philip Riefers (l.) kommt bei den Grizzlys ins Rollen - am Freitag geht‘s mit Wolfsburg zu seinem Ex-Klub Krefeld.

Quelle: Imago

Noch hat der aus Mannheim gekommene Angreifer zwar eine Null auf dem Punkte-Konto, befindet sich aber auf dem richtigen Weg. So rückte er am vergangenen Sonntag mitten im Spiel gegen Berlin in die zweite Reihe auf, am Dienstag gegen Zürich war er in Überzahl und Unterzahl auf dem Eis und erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten. „Ich fühle mich superwohl in Wolfsburg. Es macht großen Spaß, hier Eishockey zu spielen.“ Auch für den Trainerstab hat der Rechtsaußen lobende Worte: „Mich im System zu bewegen, klappt immer besser. Die Trainer leisten großartige Arbeit und geben mir viel Selbstvertrauen.“

Von Krefeld, wo er aus dem Nachwuchs bis ins DEL-Team gekommen war, war Riefers nach Köln gewechselt, dort hatte ihn nach ebenfalls guter Zwischenstation in Augsburg der Lockruf aus Mannheim ereilt. Finanziell hatte das hingehauen, eine Rolle spielte er dort sportlich nicht. So wurde er für Wolfsburg erschwinglich - und ist mit 26 Jahren jung genug, um sein Potenzial noch einmal auszuspielen. Er war ja nicht ohne Grund U-18 und U-20-Nationalspieler.

Der Außenstürmer, der noch aufs erste Tor für Wolfsburg wartet, nimmt sich in die Pflicht. Kaltschnäuziger müsse er sein. „Der erste Treffer oder der erste Skorerpunkt - es ist egal. Aber es sollte in den nächsten Spielen doch mal passieren“, sagt Riefers.

Die Grizzlys-Verantwortlichen sehen die Entwicklung mit Wohlwollen, Coach Pavel Gross gab ihm nicht grundlos mehr Eiszeit in den Special Teams. Manager Charly Fliegauf: „Es sieht ganz gut aus, was er macht. Er muss es nur noch konstanter abrufen.“

jsc/rau

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