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Ex-Grizzlys bescheren Wolfsburg nächste Pleite

Einhockey: Grizzlys Wolfsburg Ex-Grizzlys bescheren Wolfsburg nächste Pleite

Unterbesetzt keine schlechte Leistung gezeigt, aber wieder zu wenig Tore, wieder kein Ertrag im Powerplay - so bezogen die Grizzlys Wolfsburg im dritten Spiel auf ihrer langen Eishockey-Auswärtstour die dritte Niederlage, unterlagen vor 4600 Fans bei den Augsburger Panthern mit 1:2 (1:0, 0:2, 0:0).

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Da ist es wieder passiert: Ivan Ciernik, vor einem Jahrzehnt Torjäger der Grizzlys, wird für sein Tor zum 2:1 gefeiert. Für Wolfsburg (r. Tim Hambly) reichte das, die Grizzlys bezogen im dritten Auswärtsspiel am Stück die dritte Niederlage.

Quelle: Christian Kolbert

Eine Unterzahl schon ab der ersten Minute überstand das Team von Pavel Gross, dann beförderte Gerrit Fauser den Puck zu seinem fünften Saisontor in den Panther-Kasten. Für die Grizzlys war es Saisontreffer Nummer 100.

Die Partie wurde danach von den Penalty-Killern dominiert. Je zweimal Überzahl blieb ungenutzt. Statistisch sind die Grizzlys, anders als Augsburg, top in dieser Disziplin. Nur: Seit einigen Wochen läuft das Powerplay nicht mehr.

Fabio Pfohl hatte zumindest nach einem Solo eine Gelegenheit, schoss aber vorbei. Ex-Grizzly Aleksander Polaczek scheiterte auf der anderen Seite bei einem Unterzahl-Konter der Gastgeber an Felix Brückmann, der den Vorzug vor Sebastian Vogl bekam.

Im zweiten Drittel hatten die Panther erneut eine frühe Überzahl. Diesmal ließen sie es krachen - Ben Hanowski verwandelte zum 1:1. Kurz danach hatte Augsburg schon wieder Überzahl - da stand Wolfsburg gut. „Clever sein, nicht so viele Strafen“, hatte Gross im Vorfeld gefordert. Das haute gestern nicht hin. Brückmann hielt sein Team am Leben, parierte unter anderem gegen Thomas Holzmann

Daniel Widing und Fauser hatten nach 30 Minuten Wolfsburgs 2:1 auf dem Schläger, zielten vorbei und drüber. In Co-Produktion machten es auf der anderen Seite zwei Ex-Wolfsburger besser, Ivan Ciernik verwertete im Nachgang den Schuss von Adrian Grygiel.

Im Schlussabschnitt drängten die Gäste, ließen aber auch ihr fünftes Powerplay ungenutzt. Wieder eine Führung nicht behauptet, weiter in der Auswärts-Torkrise (nur vier Treffer in den vergangenen fünf Auswärtspartien, die allesamt verloren wurden), drei Niederlagen in Folge. Es hakt bei den Grizzlys.

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